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Tunesien: Präsident will mit Jobprogramm schwere Unruhen stoppen

Tunesien erlebt seit fast einer Woche die schlimmsten Unruhen seit Ausbruch der arabischen Revolution vor fünf Jahren. Nun hat sich erstmals

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Tunesien: Präsident will mit Jobprogramm schwere Unruhen stoppen

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Tunesien erlebt seit fast einer Woche die schlimmsten Unruhen seit Ausbruch der arabischen Revolution vor fünf Jahren.

Nun hat sich erstmals Präsident Beji Caid Essebsi zu Wort gemeldet. Er forderte von der Regierung ein Jobprogramm, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Er erklärte, die Proteste seien legitim, denn die Menschen wollten Jobs und das sei schließlich eine Forderung der Revolution gewesen.

“Ich weiß, dass der Staat und die Regierung die notwendigen Finanzmittel aufbringen werden”, so Essebsi. “Selbst, wenn wir die Gelder dafür woanders wegnehmen müssen. Denn das ist unsere Aufgabe.”

Die Regierung will heute zu einem Krisentreffen zusammenkommen, das meldet die Nachrichtenagentur dpa. Das Kabinett hatte gestern eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Zuvor hatten sich die gewaltsamen Proteste auf mehrere Teile des Landes ausgedehnt. Auslöser war der Selbstmord eines jungen Mannes. Dieser hatte sich aus Verzweiflung, weil er keine Arbeit fand, getötet. Eine ähnliche Tat hatte vor fünf Jahren die arabische Revolution herbeigeführt.