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Judo - Israel ist wieder da

Am zweiten Tag des Grand Prix in Havanna haben es gleich zwei israelische Athletinnen mit Gold auf das Podium geschafft. Israel ist zurück, Israel

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Judo - Israel ist wieder da

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Am zweiten Tag des Grand Prix in Havanna haben es gleich zwei israelische Athletinnen mit Gold auf das Podium geschafft. Israel ist zurück, Israel ist in Form und auf dem besten Weg, sich für die olympischen Spiele zu qualifizieren.

Yarden GERBI ist der Stolz Israels im Judo. In der Klasse unter 63 Kilo wurde sie schon Weltmeisterin und die Silbermedaille 2014. In der Kategorie unter 70 Kilo war es Linda Bolder, die die zweite Goldmedaille für Israel holte.

In ihrem Finale zeigte Gerbi, was an Kampfgeist und Technik in ihr steckt. Die erste Attacke kam von der Kubanerin Maricet Espinosa, aber mit dem ihr typischen Kampfstil dominierte die 26jährige Israelin ihre Gegnerin perfekt und kontrollierte das Geschehen, Sie beendete den Fight mit einem waza ari.

Ihre Teamkollegin Linda Bolder hatte die erst 19jährige, aber hoch gehandelte Ungarin “Szabina Gercsak“http://www.judoinside.com/judoka/56389/Szabina_Gercsak zur Gegnerin. In einem spannenden und technisch anspruchsvollen Kampf gab es lange keine Führende. Erst nach einer Strafe für Gercsak wendete sich das Blatt zu Gunsten von Bolder, die den Kampof mit einem yuko beendete.

In der 73 Kilo Klasse der Männer war es ein guter Tag für die Nummer eins der Weltrangliste, den Aserbeidschaner Rustam Orujov. Er trat als Favorit gegen Victor Scortov an, der für die vereinigten Arabischen Emirate gemeldet ist. Scortov brachte Orujoy zwar in Bedrängnis, konnte aber nicht punkten. Er schien den Kampf zu dominieren, bis Orujov sich schliesslich mit einem waza ari den Sieg und die Führung der Weltranglsiste sichern konnte.

inale der Männer bis 81 Kilo bestritten der Russe Khasan Khalmurzaev und der Amerikaner Travis Stevens. Gleich zu Anfang konnte der Russe punkten, die restliche Zeit sicherte er den Vorsprung. Am Ende ging die Strategie auf, Khalmurzaev stand als Sieger auf dem Treppchen, Stevens musste sich mit Silber begnügen.

Die Überraschung des Tages ist in Havanna die erst 19 jährige Ungarin Szabina Gercsak. Es war ihr erster und eindrucksvoller Auftritt in dieser Liga der gestandenen Kämpferinnen. Sie hält die Weltmeisterschaft der Junioren und hat die letzten olympischen spiele der Junioren gewonnen. Nach Havanna aber ist klar, das sie das Zeug hat, ganz oben in der Liga mitzuspielen und eine der nächsten Favoritinnen auf olympisches Gold sein dürfte.