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FIFA-Präsident: Das sind die Bewerber

Am 26. Februar fällt im Hallenstadion in Zürich die Entscheidung über den neuen Präsidenten des Fußballweltverbandes und damit über die Nachfolge

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FIFA-Präsident: Das sind die Bewerber

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Am 26. Februar fällt im Hallenstadion in Zürich die Entscheidung über den neuen Präsidenten des Fußballweltverbandes und damit über die Nachfolge Joseph Blatters.

Ein Bewerber ist der Schweizer Gianni Infantino. Der 45-jährige Jurist aus dem Kanton Wallis ist seit Oktober 2009 Generalsekretär des europäischen Fußballverbandes und war somit ein enger Mitarbeiter des suspendierten UEFA-Vorsitzenden Michel Platini, der seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Infantino bekommt unter anderem die Unterstützung europäischer Verbände sowie der Zentralamerikanischen Union. Er spricht sich für eine Vergrößerung der Weltmeisterschaft auf 40 teilnehmende Mannschaften aus.

Ali Bin Al Hussein entstammt dem jordanischen Königshaus. Bei der FIFA-Präsidentenwahl im Mai 2015 erklärte er nach der ersten Runde seinen Verzicht. Der Prinz ist Vorsitzender des jordanischen Fußballverbandes.

Salman bin Ibrahim Al Khalifa aus dem Bahrain ist einer von sechs FIFA-Vizepräsidenten und Vorsitzender des asiatischen Verbandes AFC. Das Mitglied der bahrainischen Herrscherfamilie darf auf eine große Stimmenanzahl asiatischer und afrikanischer Verbände hoffen.

Der Franzose Jérôme Champagne bekleidete zwischen 1999 und 2010 unterschiedliche Positionen innerhalb der FIFA und war unter Blatter unter anderem drei Jahre lang “internationaler Berater”.

Tokyo Sexwale saß in seiner Heimat Südafrika einst als Anti-Apartheid-Kämpfer im Gefängnis. Der 62-Jährige gehört dem FIFA-Medienausschuss an und war Mitglied des Organisationskomitees der Weltmeisterschaft 2010.

Die FIFA-Wahlleitung hat den Mitgliedsverbänden die offizielle Kandidatenliste kürzlich überstellt. Der künftig mächtigste Mann des Weltfußballs wird vom FIFA-Kongress in geheimer Wahl bestimmt.