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Italien: Küstenwache rettet über 1200 Bootsflüchtlinge

Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben seit vergangenem Freitag mehr als 1200 Flüchtlinge und Migranten vor der libyschen Küste

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Italien: Küstenwache rettet über 1200 Bootsflüchtlinge

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Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben seit vergangenem Freitag mehr als 1200 Flüchtlinge und Migranten vor der libyschen Küste gerettet. Die meisten von ihnen seien auf nicht hochseetauglichen Schlauch- und Holzbooten unterwegs gewesen. Insgesamt habe es sich um zehn Rettungseinsätze gehandelt. Die Geretteten wurden mit einer Fregatte zur italienischen Insel Lampedusa gebracht.

Auch zwischen der Türkei und Griechenland ebbt der Zustrom von Migranten trotz winterlicher Wetterbedingungen nicht ab. Mehrere hundert Menschen erreichten allein am Dienstag die griechische Insel Lesbos. Die zum Teil entkräfteten und unterkühlten Flüchtlinge erhielten nach ihrer Ankunft umgehend Erste Hilfe.

Die türkische Nachrichtenagentur Doğan berichtete von einem vor der türkischen Küste gekenterten Schlauchboot. Dabei seien mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. 16 weitere würden vermisst. Ein Mensch sei gerettet worden.

Die griechische Regierung forderte die Türkei auf, den vielen Menschenschleppern entlang der türkischen Küste schnell das Handwerk zu legen. Der griechische Migrations-Vizeminister Ioannis Mouzalas kritisierte, die Regierung in Ankara habe ihre Versprechen gegenüber der EU bisher nicht eingehalten.

Mouzalas forderte auch mehr Frontex-Einsätze in der Ägäis