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Cameron bleibt hart in seinen Forderungen zur Reform der EU

Die Reformforderungen Londons an die EU waren Thema eines Gesprächs zwischen dem britischen Premierminister David Cameron und dem Chef der

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Cameron bleibt hart in seinen Forderungen zur Reform der EU

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Die Reformforderungen Londons an die EU waren Thema eines Gesprächs zwischen dem britischen Premierminister David Cameron und dem Chef der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, in Brüssel. Cameron will seine Landsleute bis Ende 2017 über den Verbleib in der Union abstimmen lassen. Zuvor aber soll das Verhältnis Großbritanniens zur EU in mehreren Bereichen neu geregelt werden.

“Das britische Volk und ich wünschen ein System, das Einzahlungen voraussetzt, bevor man etwas herausbekommt”, sagte Cameron. “Wir sind in diesem Punkt sehr entschieden. Heute gab es dazu einige Fortschritte, doch wir müssen weiter daran arbeiten. Es ist nicht sicher, ob wir uns bereits im Februar einig sein werden, doch ich will eine gute Vereinbarung für das britische Volk.” Gemeint sind Sozialleistungen für EU-Bürger aus Mittel- und Osteuropa. Angestrebt wird eine Einigung bis Mitte Februar, wenn die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Gipfeltreffen in Brüssel zusammenkommen.

“David Cameron wird seine öffentlichkeitswirksamen Auftritte an diesem Sonntag fortsetzen, wenn er in London mit dem Präsidenten des Europäischen Rates zusammenkommt. Danach wird Donald Tusk die Länderchefs der EU über das Ergebnis informieren”, sagt unser Korrespondent Sandor Zsiros.