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Hillary Clintons E-Mail-Affäre: Einige Mails bleiben als "top secret" geheim

Das amerikanische Außenministerium hat weitere E-Mails seiner früheren Chefin Hillary Clinton veröffentlicht. Dabei geht es um rund tausend Seiten

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Hillary Clintons E-Mail-Affäre: Einige Mails bleiben als "top secret" geheim

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Das amerikanische Außenministerium hat weitere E-Mails seiner früheren Chefin Hillary Clinton veröffentlicht.

Dabei geht es um rund tausend Seiten; einige Mails aber bleiben geheim, weil in ihnen vertrauliche Informationen stehen.

Ein Ministeriumssprecher sagt, betroffen seien 22 Mails. Sie enthielten Angaben der höchsten Geheimhaltungsstufe und sollten daher nach dem Wunsch der Geheimdienste auch geheim bleiben. Als die Mails gesendet wurden, so fügt er hinzu, seien diese Inhalte aber noch nicht als vertraulich gekennzeichnet gewesen.

Kurz vor den ersten Vorwahlen im Präsidentschaftswahlkampf bestärkt das jedoch wieder Clintons Gegner. Sie kritisieren seit Bekanntwerden der Affäre, dass Clinton als Außenministerin ihren Mailverkehr über private Rechner schickte statt über Regierungsserver.

Sie denke vielleicht, sie stehe über dem Gesetz, sagt Marco Rubio, einer der Bewerber der Republikanischen Partei. Vielleicht sei sie auch nur bequem gewesen und habe ihre Post auf ihrem Blackberry lesen wollen. Für das Präsidentenamt sei sie damit jedenfalls ungeeignet.

Geheim bleiben vorerst auch achtzehn Mails zwischen Clinton und Präsident Barack Obama. Dabei geht es aber nicht um Staatsgeheimnisse: Sie können nach Obamas Abschied aus dem Amt später einmal veröffentlicht werden.

Insgesamt umfassen die zu veröffentlichenden Mails rund 55000 Seiten. Ende Februar soll die Veröffentlichung abgeschlossen sein.