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Neue Missbrauchsvorwürfe gegen ausländische Soldaten in Zentralafrika

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Von Euronews
Neue Missbrauchsvorwürfe gegen ausländische Soldaten in Zentralafrika

<p>Ausländische Soldaten sollen in der Zentralafrikanischen Republik erneut Minderjährige missbraucht haben.</p> <p>Nach <a href="http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=53120">Angaben der <span class="caps">UNO</span> haben zwölf Kinder von solchen Fällen berichtet</a>. Sechsmal ging es dabei um <span class="caps">UNO</span>-Soldaten, sechsmal um Soldaten einer europäischen Mission, die 2014 und 2015 im Land war.</p> <p>Diese Soldaten hätten wieder einmal Probleme gebracht, sagt ein Mann in der Hauptstadt Bangui. Das werde der <span class="caps">UNO</span> nicht gerecht und bringe die Bevölkerung gegen den Einsatz auf.</p> <p>Man könne sich nur schwer die Empörung der Menschen vorstellen, die bei der <span class="caps">UNO</span> für Frieden und Sicherheit arbeiteten, sagt der zuständige <span class="caps">UNO</span>-Vertreter Anthony Banbury, wenn solche Vorwürfe auftauchten – vor allem, wenn es um Minderjährige gehe. Das sei nur schwer zu verstehen.</p> <p>Die Taten sollen sich in oder nahe einem Flüchtlingslager in der Nähe von Bangui ereignet haben. Die verdächtigten Soldaten kamen zum Beispiel aus Frankreich und Georgien, aber auch aus Marokko oder Bangladesch. </p> <p>Die meisten Vorwürfe werden in den jeweiligen Ländern untersucht, einige von der <span class="caps">UNO</span> selbst – dort zum Beispiel, wo die Herkunftsländer nichts unternehmen.</p> <p>Die ausländischen Truppen kamen nach einem Aufstand ins Land, der zu ausgedehnter Gewalt führte. Ende 2013 kamen französische Soldaten, im April 2014 dann für ein Jahr das europäische Aufgebot und im Herbst jenes Jahres die Blauhelmsoldaten der <span class="caps">UNO</span>.</p>