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Syrien-Konferenz: Opposition kommt doch

Nach langem Hin-und-Her hat die syrische Opposition entschieden, nun doch zu den Friedensgesprächen nach Genf reisen. Das hat das so genannte Hohe

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Syrien-Konferenz: Opposition kommt doch

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Nach langem Hin-und-Her hat die syrische Opposition entschieden, nun doch zu den Friedensgesprächen nach Genf reisen. Das hat das so genannte Hohe Verhandlungskomitee beschlossen, ein Zusammenschluss der wichtigsten Oppositionsgruppen. Allerdings soll es nur Gespräche mit dem UN-Sondervermittler geben. Direkte Verhandlungen mit dem syrischen Regime sind nicht geplant.

Die Friedensgespräche sollen den fünfjährigen Bürgerkrieg in Syrien beenden. Der ausgehandelte Fahrplan der internationalen Gemeinschaft sieht vor, dass eine Übergangsregierung gebildet und eine Verfassung ausgearbeitet wird. Innerhalb von 18 Monaten soll es freie Wahlen unter Aufsicht der Vereinten Nationen geben..

UN: Mindestens sechs Monate Verhandlungen

UN-Sondervermittler Staffan de Mistura traf zu einem ersten Gespräch mit Unterhändlern des syrischen Regimes zusammen.Über Ergebnisse des Treffens ist nichts bekannt. Der UN-Sondervermittler rechnet damit, dass die Verhandlungen mindestens sechs Monate dauern.

Seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien 2011 sind mehr als 250 000 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 10 Millionen Menschen sind vor dem Krieg auf der Flucht.