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WHO fürchtet Ausbreitung von Zika in geburtenstarke Länder

Die Weltgesundheitsorganisation will den Kampf gegen den Zika-Virus verstärken. Gleichzeitig fürchtet die WHO, dass sich die Krankheit nach Asien und

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WHO fürchtet Ausbreitung von Zika in geburtenstarke Länder

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Die Weltgesundheitsorganisation will den Kampf gegen den Zika-Virus verstärken. Gleichzeitig fürchtet die WHO, dass sich die Krankheit nach Asien und Afrika ausbreitet, die Gegenden mit der höchsten Geburtenraten der Welt. Zika verursacht womöglich Fehlbildungen bei Ungeborenen. Die Kinder kommen mit zu kleinen Schädeln (Mikrozephalie) auf die Welt.

Mikrozephalie-Experte Anthony Costello: “Der Virus wird nicht von Mensch zu Mensch, sondern von einer ganz speziellen Moskitoart auf den Menschen übertragen. Wir sprechen über Frauen in Südamerika, in Afrika, Asien, die möglicherweise bedroht sind, wenn der Virus sich von Südamerika nach Afrika und Asien und auch Südeuropa oder die südlichen USA ausbreitet.”

Auch in Australien soll der Virus angekommen sein. Die Gesundheitsbehörden von New South Wales sprachen von zwei Zika-Patienten. Sie seien zuvor in der Karibik gewesen.

Bis es einen Impfstoff gegen Zika gibt, können laut der WHO noch Monate oder Jahre vergehen. Auch einen zuverlässigen Test gibt es nicht, daher wisse man nicht, wann ein Mensch infiziert sei, hieß es. Ein französischer Pharmakonzern kündigte unterdessen an, bereits an einem Impfstoff zu arbeiten.

Zika wird von der Ägyptischen Tigermücke übertragen. In Brasilien wird nun auch die Armee im Kampf gegen die Moskitos eingesetzt. Die WHO hatte am Montag wegen Zika den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.



WHO zum Zika-Virus