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Australien: Höchstes Gericht lehnt Klage von Asylsuchenden ab

Australien darf Asylsuchende weiterhin in Internierungslagern in Nachbarstaaten unterbringen. Das höchste Gericht verwarf die Klage einer Frau aus

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Australien: Höchstes Gericht lehnt Klage von Asylsuchenden ab

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Australien darf Asylsuchende weiterhin in Internierungslagern in Nachbarstaaten unterbringen. Das höchste Gericht verwarf die Klage einer Frau aus Bangladesch gegen diese Praxis. Damit droht 267 Asylsuchenden die Abschiebung in die Internierungslager im Pazifikstaat Nauru und auf der Insel Manus in Papua-Neuguinea.

Meinung

Wir werden auch weiterhin unsere Grenzen schützen.

Anwalt Daniel Webb vom Menschenrechtszentrum sagte vor dem Gericht in Canberra: “Die Gesetzmäßigkeit ist eine Sache, die Moral eine andere. Es ist nicht richtig, die Menschen auf einer Insel einfach in der Schwebe zu lassen. Die Regierung könnte das alles ganz leicht ändern und das sollte sie auch.” Das Zentrum hatte die Klage unterstützt.

Im Parlament in Canberra sagte Regierungschef Malcolm Turnbull, Australien werde auch weiterhin von seinem Recht gebraucht machen, die Grenzen des eigenen Landes zu schützen.

Turnbull erklärte: “Wenn wir unsere Grenzen sichern wollen, wenn wir verhindern wollen, dass Menschen ertrinken, wenn wir Sicherheit für unser Land wollen, wenn wir 12.000 wirklich Verfolgte aufnehmen wollen, dann brauchen wir zweifellos einen starken Schutz für unsere Grenzen und wir werden zweifellos ganz fest dazu stehen, dass wir unsere Grenzen schützen.”

Im Migrantenauffanglager in Nauru sind etwa 500 Menschen untergebracht. Die Vereinten Nationen und verschiedene Menschenrechtsorganisation haben das Lager in der Vergangenheit mehrfach kritisiert.