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Zika: US-Behörden bestätigen erstmals Fall von Übertragung durch Sex

In der aktuellen Zika-Epidemie ist in den USA erstmals ein Fall bestätigt worden, bei dem es durch Sex zu einer Ansteckung kam. Wie die

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Zika: US-Behörden bestätigen erstmals Fall von Übertragung durch Sex

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In der aktuellen Zika-Epidemie ist in den USA erstmals ein Fall bestätigt worden, bei dem es durch Sex zu einer Ansteckung kam. Wie die Gesundheitsbehörden im texanischen Dallas meldeten, habe sich ein Patient oder eine Patientin in dem County bei einer Person angesteckt, die zuvor in ein Land gereist war, in dem das Virus verbreitet sei. “Es gibt Anlass zur Sorge, wenn Reisende aus Lateinamerika zurückkommen und ungeschützten Sex haben, denn sie könnten den Virus mit zurück bringen und andere infizieren”, so der Direktor der Behörde, Zachary Thompson. “Das Problem ist, dass 80 Prozent der Patientinnen und Patienten, die mit dem Virus diagnostiziert wurden, keinerlei Symptome zeigen. Das erhöht das Übertragungsrisiko.”

Meinung

Es gibt Anlass zur Sorge, wenn Reisende aus Lateinamerika zurückkommen und ungeschützten Sex haben, denn sie könnten den Virus mit zurück bringen und andere infizieren.

Laut der Behörde des County, war der oder die Reisende aus Venezuela zurückgekehrt. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates bestätigten das nicht.

Honduras ist eines der am meisten von dem Virus betroffenen Länder. Die Regierung rief den Notstand aus. Bisher wurden dort etwa 3500 Verdachtsfälle registriert. Tags zuvor rief die WHO einen globalen Gesundheitsnotstand aus. Bislang ist das Virus innerhalb weniger Monate in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht.

Experten warnten vor einer Ausbreitung des Virus im brasilianischen Karneval. Die Regierung kündigte verstärkte auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im August verstärkte Maßnahmen an. Schwangeren wurde vom Besuch der Spiele abgeraten.

Bisher fehlen zuverlässige Tests für das Virus. Auch an der Entwicklung eines Impfstoffs wird noch gearbeitet. Eine US-Firma kündigte an, dass ein von ihr entwickelter Impfstoff eventuell noch vor Ende des Jahres für Notfälle einsatzbereit sei.