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Eine antarktische Reise an der Bayerischen Staatsoper

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Eine antarktische Reise an der Bayerischen Staatsoper

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Der tschechische Komponist Miroslav Srnka hat sieben Jahre lang an dem Werk “South Pole” gefeilt, um das legendäre antarktische Rennen auf die Bühne zu bringen. Ein Einblick in den kreativen Schaffensprozess:“https://suedpol.staatsoper.de/startseite.html”

Er sagte: “Die Antarktis ist ein realer Ort, der in dieser Welt existiert, aber er liegt so weit von der Zivilisation entfernt, dass er sich surreal anfühlt und das wiederum stellt eine Verbindung zur Opernbühne und dem Theater allgemein her, denn dieser Raum ist ja auch zum gewissen Teil stilisiert. Das Konzept beinhaltet, dass wir die Auswirkung der Orchestermusik auf die Sänger hören sollten. Und wenn die Musik dann immer reiner und feiner wird, konzentrieren wir uns zunehmends auf die Stimmen der Männer, die immer mehr in sich und ihre Gedanken versinken.”

Für Rolando Villzón ist es die erste Begegnung mit einer zeitgenössischen Oper. Über seine Erlebnisse sagte: “Ich bin selbst ein Forscher in dieser neuen Welt mit diesen neuen Harmonien und der neuen Klangsprache geworden. Ich bin das nicht gewöhnt und es war einfach außergewöhnlich faszinierend. Es ist schön zu sehen, dass je mehr man sich damit beschäftigt, die Musik in einen übergeht, in den Kopf, aber auch Körper und umso besser kann man sie dann auch spüren.”

Thomas Hampson ist schon lange ein Botschafter für zeitgenössische Musik. “Ich denke, zeitgenössische Opern sind wichtig und wir sollten unsere Komponisten und Librettisten unterstützen. Sie müssen sich entwickeln können und neue Stücke schreiben. Wir müssen mehr neue Opern komponieren.”

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