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In Köln lässt sich niemand die Weiberfastnacht vermiesen

Wie in Mainz oder in Düsseldorf hat auch in Köln um 11.11 Uhr der Straßenkarneval begonnen. Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der

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In Köln lässt sich niemand die Weiberfastnacht vermiesen

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Wie in Mainz oder in Düsseldorf hat auch in Köln um 11.11 Uhr der Straßenkarneval begonnen. Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht hat die Stadt das Volksfest zu einer Bewährungsprobe erklärt.

“‘Mit den ganzen Fummeleien und Vergewaltigungen, die waren an Silvester”, so ein Teilnehmer. “Ich meine, wir sind Jungs, wir haben damit nichts zu tun, aber wir passen natürlich auf unsere Mädchen besonders gut auf dieses Jahr.”

Angefangen mit der Weiberfastnacht bis zum Aschermittwoch will sich niemand das Feiern vermiesen lassen. “Ja, ich hab ja viele Freunde dabei und wir passen gegenseitig aufeinander auf – ich hoffe… mal gucken wie’s wird”, sagt eine junge Frau.

Auf der Domplatte gibt es eine Sicherheitsberatung für Frauen. Und die Polizei ist fast überall präsent. “Wir sind mit mehr als 2000 Polizisten und Polizistinnen im Einsatz”, meint Wolfgang Baldes von der Kölner Polizei, “also doppelt so viel wie im vergangenem Jahr, wir beobachten die Menschenmengen mit Videofahrzeugen von erhöhten Punkten und auch die Kollegen sind alle sensibilisiert. Und insofern sind wir vorbereitet!”

“An Neujahr konnte die Polizei die sexuellen Übergriffe auf Hunderte von Frauen nicht verhindern”, sagt unser Korrespondent Sàndor Zsiros. “Die Sicherheitsvorkehrungen sind so streng wie noch nie.”