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Davutoglu: "Rosengarten" in der Südosttürkei

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat bei einem Besuch in der Südosttürkei eine Waffenniederlegung der PKK als Voraussetzung für die

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Davutoglu: "Rosengarten" in der Südosttürkei

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Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat bei einem Besuch in der Südosttürkei eine Waffenniederlegung der PKK als Voraussetzung für die Aufnahme von Friedensgesprächen mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei genannt.

Meinung

Wir werden eine öffentliche Ordnung herstellen

Gleichzeitig präsentierte er in der Stadt Mardin einen Zehn-Punkte-Plan für den Wiederaufbau der Unruheregion, in der zahlreiche Ausgangssperren gelten.

Alle Bürger würden für die Terrorfolgen entschädigt, sagte Davutoglu:

“Wir werden eine öffentliche Ordnung herstellen. Wer auch immer sich aus welchem Grund auch immer gegen diese öffentliche Ordnung auflehnt wird gestoppt und davon abgehalten. Ob es sich nun um die ISIL-Miliz handelt, die konservative Sunniten ausbeutet, oder um die gespaltene Terrororganisation PKK, die Kurden ausnutzt, oder um die Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front, die versucht, Terrorgedanken in Reihen unserer alevitischen Bürger zu verbreiten.”

Von Militanten verbrannte Erde werde einem “Rosengarten” weichen, ergänzte Davutoglu. Dazu kündigte er Finanzhilfen für mehrere Wirtschaftsbereiche an.

In der teilweise umkämpften Kurdenhochburg Diyarbakir nutzten unterdessen tausende Menschen eine Lockerung der Ausgangssperre zur Flucht.

Die Türkei geht nach einem gescheiterten Waffenstillstand seit über vier Monaten in einer Großoffensive gegen die PKK vor. Nach Angaben der International Crisis Group wurden in dem Konflikt seit Juli mindestens 243 Sicherheitskräfte getötet. Die PKK habe zudem 257 getötete Kämpfer bestätigt.

Laut Human Rights Watch wurden im selben Zeitraum auch mehr als 100 Zivilisten getötet.