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Ecuador: Pro-kurdische Demonstration gegen Besuch von Erdogan

In Ecuador haben prokurdische Demonstranten gegen den offiziellen Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan protestiert. Zu dem Protest

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In Ecuador haben prokurdische Demonstranten gegen den offiziellen Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan protestiert. Zu dem Protest kam es vor dem Gebäude des Instituts für Höhere Studien in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito.

Dabei kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitsbeamten und Demonstranten. Der Abgeordnete Diego Vintimilla wurde örtlichen Medien zufolge mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus gebracht. Auf Twitter erklärte er, ein Sicherheitsmann der türkischen Delegation sei für seine Verletzung verantwortlich:

“Lang lebe Kurdistan” und “Raus mit Erdogan” forderten die prokurdischen Demonstranten.

Erdogan befindet sich auf einer einwöchigen Südamerikareise und war zuvor zum Staatsbesuch in Peru gewesen.

Bei einem Treffen mit dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa sprach sich Erdogan für mehr wirtschaftliche Kooperation zwischen der Türkei und dem südamerikanischen Land aus.

Beide Länder unterzeichneten bilaterale Abkommen unter anderem für die Bereiche Kultur, Technik und Wissenschaft.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärte er zudem, dass die Flüchtlingskrise die Türkei in eine humanitäre Krise gestürzt habe. Es sei aber auch kein Wunder wenn die Menschen flüchteten, da Russland Zivilisten mit den Bombardements keine Wahl gebe als zu flüchten