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Mogadischu: Autobombe tötet drei Menschen

Drei Tage nach der Notlandung eines Airbus in Mogadischu ist in der somalischen Hauptstadt eine mutmaßliche Autobombe explodiert. Drei Menschen

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Mogadischu: Autobombe tötet drei Menschen

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Drei Tage nach der Notlandung eines Airbus in Mogadischu ist in der somalischen Hauptstadt eine mutmaßliche Autobombe explodiert. Drei Menschen wurden dabei getötet. Der Anschlag galt laut Medienberichten einem Sicherheitsbeamten des Hauptstadtflughafens, der das Fahrzeug kurz vor der Detonation verlassen haben soll.

Bei der Explosion in dem Passagierflugzeug mit einem Todesopfer handelte es sich nach Einschätzung der somalischen Behörden um einen Terroranschlag. Der Zwischenfall in dem Airbus A321 der Daallo Airlines hatte sich am Dienstag rund 15 Minuten nach dem Abflug von Mogadischu in Richtung Dschibuti ereignet. Ein Passagier, den Behörden als den Somalier Abdulahi Abdisalam Borle identifizierten, stürzte offenbar durch das Loch in den Tod. Der Pilot konnte umdrehen und in Mogadischu notlanden. Zwei der 74 Passagiere erlitten leichte Verletzungen.

Hinter der Tat wird die Al-Shabaab-Miliz vermutet

Bei ersten Untersuchungen wurden laut Medienberichten Sprengstoffreste an Bord entdeckt. Ein Bekennerschreiben liegt nicht vor. Britische Medien spekulierten, möglicherweise habe ein Rollstuhlfahrer die Sicherheitsvorkehrungen umgangen und eine Bombe in die Maschine geschmuggelt.