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Guter Olympia-Test für deutsche Skirennfahrer - Janka gewinnt Super-G

Hallo und herzlich Willkommen zu Gravity. Die Schweizer hatten Grund zum Feiern am Wochenende. Carlo Janka gewann in Südkorea und auch Lara Gut

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Guter Olympia-Test für deutsche Skirennfahrer - Janka gewinnt Super-G

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Hallo und herzlich Willkommen zu Gravity. Die Schweizer hatten Grund zum Feiern am Wochenende. Carlo Janka gewann in Südkorea und auch Lara Gut eroberte das Podium. Wir werfen einen Blick den Super-G in Garmisch-Partenkirchen.

Viktoria Rebensburg hat ihre starke Serie im alpinen Ski-Weltcup ausgebaut und mit einem zweiten Rang im
Super-G von Garmisch-Partenkirchen erneut überzeugt. Beim Sieg der Schweizerin Lara Gut war Rebensburg am Sonntag sogar schneller als die derzeitige Speed-Dominatorin Lindsey Vonn aus den USA, die Dritte wurde.

Einen Tag nach Rang drei in der Abfahrt untermauerte Rebensburg ihre starke Form, bejubelte den fünften Podiumsrang in zuletzt sechs Weltcup-Rennen und festige zugleich auch den dritten Platz in der Gesamtwertung.
Dort führt Samstags-Siegerin Vonn mit 87 Zählern Vorsprung auf Gut und 240 auf Rebensburg.

Die 26-Jährige erwischte auf dem sehr weichen Schnee in Garmisch nach eher verhaltenem Start ein starkes Finish und kam bis auf 0,15 Sekunden an Gut heran. Diese rehabilitierte sich für ihren schwachen 14. Platz in der Abfahrt und feierte den 17. Weltcupsieg.

Vonn verpasste ihren Erfolg Nummer 77 und den neunten Saisonsieg im zehnten Speed-Rennen des Winters.
Nach den zwei Garmischer Rennen stehen für die Damen am nächsten Wochenende in Crans Montana eine Abfahrt, ein Kombinationsrennen und der jüngst in Maribor abgebrochene Slalom auf dem Programm.

Der schweizer Skirennfahrer Carlo Janka hat zuletzt im Januar 2015 die Kombination in Wengen gewonnen. Jetzt gibt es wieder Grund zum Feiern. Janka holte den ersten Schweizer Saisonsieg und seinen erster Super-G-Erfolg überhaupt.

Skirennfahrer Carlo Janka hat den ersten und einzigen Weltcup-Super-G auf der Strecke für die Olympischen
Winterspiele 2018 gewonnen.

Der Schweizer war in Südkorea 0,82 Sekunden schneller als Christof Innerhofer aus dem italienischen Team.
Vincent Kriechmayr aus Österreich war in Jeongseon als Dritter schon mehr als eine Sekunde langsamer.

Bei minus zwölf Grad und strahlendem Sonnenschein konnte auch der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier ein positives Fazit nach dem ersten Testlauf für die Winterspiele in zwei Jahren ziehen.

Das deutsche Trio zeigte auf der neu gebauten Piste für die Winterspiele von Pyeongchang gute Leistungen.
Andreas Sander kam auf Rang zehn. Klaus Brandner gelang als 14. überraschend das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere. Einzig Thomas Dreßen verpasste auf Rang 35 die Punkteränge.

2014 war in Sotschi kein deutscher Speedfahrer am Start, für die Ausgabe in Südkorea rechnet der DSV inzwischen mit zwei oder drei Teilnehmern.

In zwei Jahren werden die besten Skiläufer der Welt nach Südkorea zurückkehren und dort die olympischen Winterspiele bestreiten. Dort werden sie unserem Experten Frank Piccard nacheifern, er gewann 1988 in Calagary.

Ein vorolympischer Test ist für die Teilnehmer wichtig und richtig. Man kann sich mit dem Gedanken anfreunden, in zwei Jahren wiederzukommen und hier Olympiasieger zu werden. Die Strecke ist schon im Kopf.

Es ist wichtig die Abläufe des Rennens zu visualisieren und sie auch zu verinnerlichen. Also ja, ein vorolympischer Test macht durchaus Sinn. Es ist wichtig sich mit den örtlichen Gegebenheiten und dem ganzen “Drumherum” rechtzeitig vertraut zu machen. Am Renntag fällt es dann leicher sich voll auf das Event zu konzentrieren”.

Nach dem Stopp in Südkorea zieht der World Cup weiter nach Japan. Vor 18 Jahren sorgte der Franzose Jean-Luc Crétier dort für eine Riesenüberraschung und schrieb sich in die Geschichtsbücher ein.

Mit seinem Sieg in der Abfahrt bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, reihte sich der in Albertville geborene Jean Luc Crétier, in die Liste der Überraschungssieger in dieser Disziplin ein.

Im Skiweltcup konnte er hingegen kein Rennen gewinnen; er erreichte dreimal einen zweiten und zweimal einen dritten Platz. Von 1983 bis 1993 wurde Crétier sechsmal Französischer Meister, drei Mal in der Kombination, zwei Mal in der Abfahrt und ein Mal im Super-G. I

Im Dezember 1998 erklärte Cretier nach einem schweren Sturz bei der Weltcup-Abfahrt in Gröden seinen Rücktritt.