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Reaktionen auf Raketenstart: "Wir müssen als Weltgemeinschaft zusammenstehen"

Nordkoreas Raumfahrtbehörde hat den Raketenstart als “epochales Ereignis” für die Entwicklung der Verteidigung des Landes bewertet. Das Land werde in

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Reaktionen auf Raketenstart: "Wir müssen als Weltgemeinschaft zusammenstehen"

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Nordkoreas Raumfahrtbehörde hat den Raketenstart als “epochales Ereignis” für die Entwicklung der Verteidigung des Landes bewertet. Das Land werde in Zukunft noch mehr Satelliten ins All schießen. 

Meinung

Ich wusste gar nicht, wie ich meine Freude ausdrücken sollte

Damit wolle Nordkorea sein “legitimes Recht auf die Weltraumforschung zu unabhängigen und friedlichen Zwecken” wahrnehmen, hieß es. Die Bevölkerung scheint hinter den Plänen zu stehen:

“Ich wusste gar nicht, wie ich meine Freude ausdrücken sollte, als ich vom Satellitenstart in den Nachrichten hörte. Das zeigte mir, was für ein machtvolles Land wir sind.”

Ein Student sagte in der Hauptstadt Pjöngjang:

“Ich bin sehr stolz, Student in einem Land zu sein, das führend ist in Bezug auf Wissenschaft und Technologie. Unser Land hat mit eigener Technologie einen Satelliten gestartet. Ich werde jetzt noch härter studieren, um hier meinen Beitrag für die Entwicklung von innovativer Technologie zu leisten.”

Südkorea kündigte als Reaktion den Beginn offizieller Gespräche mit seinem Verbündeten USA über die umstrittene Lieferung amerikanischer Abfangraketen an. Diese werden von China und Russland strikt abgelehnt.

Ein Passant im Hauptbahnhof der Hauptstadt Seoul sagte:

“Wir müssen als Weltgemeinschaft zusammenstehen, damit solche Atomtests und Raketenstarts unterbleiben. Wir brauchen weitere Sanktionen, die starke Wirkung zeigen müssen.”

Der UN-Sicherheitsrat diskutiert schärfere Sanktionen gegen Nordkorea bereits seit dem vierten Atomtest des Landes am 6. Januar.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier verurteilte den Raketenstart aufs Schärfste: “Das Land hat sich damit erneut über die Warnungen der internationalen Gemeinschaft hinweggesetzt”, sagte Steinmeier am Sonntag laut einer Mitteilung seines Ministeriums.

Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg verurteilte den Raketenstart