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"Asylabwehr": Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Karnevals-Panzer

Ein als Panzer dekorierter Wagen, der mit der Aufschrift “Ilmtaler Asylabwehr” bei einem Faschingsumzug in Deutschland mitfuhr, ist zu einem Fall für

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"Asylabwehr": Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Karnevals-Panzer

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Ein als Panzer dekorierter Wagen, der mit der Aufschrift “Ilmtaler Asylabwehr” bei einem Faschingsumzug in Deutschland mitfuhr, ist zu einem Fall für die Staatsanwaltschaft geworden. Ein Sprecher der Behörde in Ingolstadt teilte mit, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. Es lägen bereits Anzeigen vor, so die Polizei.

Am Sonntag war bei einem Umzug im oberbayerischen Steinkirchen ein als Wehrmachtspanzer “verkleideter” Wagen durch die Straßen gefahren. Er trug die Aufschriften “Ilmtaler Asylabwehr” und “Asylpaket III”. Außerdem war ein schwarzes Balkenkreuz zu sehen, ein Hoheitsabzeichen deutscher Streitkräfte.



Der Veranstalter des Faschingsumzuges entschuldigte sich für die Panzerattrappe. “Ich bedauere die Unachtsamkeit außerordentlich”, so Konrad Moll vom Oberilmtaler Carneval-Verein gegenüber der dpa. “Ich war mir der Tragweite nicht bewusst”, so Moll.

In der Kürze der Zeit habe er die Brisanz der Aufschrift nicht erkannt. Moll nannte es “eine Katastrophe”, dass der OCV nun in die ausländerfeindliche Ecke gestellt werde. Tatsächlich seien im Faschingsumzug sogar Flüchtlinge mitgegangen.