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Denver Broncos gewinnen Super Bowl - auch ein Fest der Zahlen

Im NFL-Finale in Kalifornien setzen sich die Denver Broncos um Quaterback Peyton Manning in Santa Clara mit 24:10 gegen die favorisierten Carolina

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Denver Broncos gewinnen Super Bowl - auch ein Fest der Zahlen

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Im NFL-Finale in Kalifornien setzen sich die Denver Broncos um Quaterback Peyton Manning in Santa Clara mit 24:10 gegen die favorisierten Carolina Panthers durch. Die Broncos, die zum achten Mal das Endspiel erreicht hatten, konnten sich wie schon beim Halbfinalsieg gegen Meister New England Patriots auf ihre starke Defensive verlassen.

Die beste Abwehr der Liga ließ die gefährlichste NFL-Offensive um Carolinas Quarterback-Star Cam Newton nie richtig ins Spiel kommen. Carolina wartet somit weiterhin auf den ersten Titelgewinn.

Outside Linebacker Von Miller hatte mit einer überragenden Leistung großen Anteil am Sieg der Broncos. Er machte Star-Quarterback Cam Newton das Leben schwer und wurde als wertvollster Spieler des Super Bowl ausgezeichnet:

“Ich denke es ist großartig . Wenn man etwas für seine Freunde tut, bedeutet das ein bischen mehr. Als Menschen sind wir manchmal zu egoistisch, aber wenn man etwas für andere leistet, wird es magisch. Es war nicht nur für Peyton. Wir haben eine lange Liste von Jungs die diesen Sieg verdient haben”.

Vor rund 71000 Zuschauern waren die Broncos von Beginn an besser. In Denver kannte die Freude über den Triumph und Ihren Quaterback keine Grenzen.

Peyton Manning gewinnt als erster Quarterback der NFL-Geschichte den Super Bowl mit zwei verschiedenen Vereinen und krönt sich knapp sechs Wochen vor seinem 40. Geburtstag zum ältesten Quarterback, der im Super Bowl triumphiert.

Super Bowl – das Milliardengeschäft

Es gibt keinen Zweifel, dass der Super Bowl DAS Sportereignis in den USA ist. Aber auch außerhalb des Spielfeldes ist das Finale der Football-Liga die große Nummer, ökonomisch gesprochen. Mehr als 100 Millionen Menschen in den USA verfolgen das Finale im Fernsehen, eine große Chance für Werbekunden. Einige verrückte Zahlen rund um diese Show.

Der Wettbewerb um den Super Bowl ist längst ein Fest der Zahlen geworden, eine sehr begehrte Plattform, um Werbung zu schalten – 40 Unternehmen wie Budweiser, Hyundai und Heinz sind dieses Jahr angetreten – oder um in der Spielpause einen nationalen.Musikhit zu landen.

Ein 30-Sekunden-Spot wird in diesem Jahr – mit etwa 5 Millionen Dollar (4,5 Millionen Euro) beziffert, macht im Schnitt 160.000 Dollar (144.000 Euro) pro Sekunde, das 133fache der Anfangsjahre. Der Super Bowl erreicht regelmäßig die höchsten Einschaltquoten des Jahres, letztes Jahr waren es mehr als 114 Millionen in den USA.

Manche Spots sind inzwischen Kult, etwa eine Coke-Werbung von 1980 ( ‘Hey Kid, Catch’ ) oder der von VW aus der Ära vor dem Abgasskandal, seit 2011 rund 63 Millionen mal angeklickt.

Insgesamt bewegt die ganze Sause nach ersten Schätzungen 620 Millionen Dollar (560 Millionen Euro).

Wer in letzter Sekunde im Stadion im kalifornischen Santa Clara dabeisein wollte, zahlte so viel wie nie zuvor – gut 5.000 Dollar (4.500 Euro). Auch eine ordentliche Gewinnspanne, denn herkömmlich erworben, hatten die Tickets zwischen 850 und 1.800 Dollar (766 bis 1.623 Euro) gekostet.

Da mochte sich auch der Internet-Fahrtenvermittler Uber aus dem benachbarten San Francisco nicht lumpen lassen: Bis zu eine halbe Million Dollar Sponsorengelder war dem Taxischreck wert, als einziger eigene Ein- und Ausstiegszonen im Umkreis von 15 Fußminuten von Stadion zu haben.

Das alles macht Appetit – auf geschätzt rund 1,25 Milliarden gegrillte Hühnerflügel. Fast schon so beliebt wie traditionelle chicken wings – das Gleiche ohne Bein, ausgeschnipselt aus Hühnerbrust. Dazu um die 30 Millionen Pizza-Stücke, 14.000 Tonnen Chips und 400 Millionen Liter Bier.

su