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Energieagentur IEA: Die Ölschwemme geht erst mal weiter

Die Internationale Energieagentur (IEA) bezweifelt, dass der eingebrochene Rohölpreis in nächster Zeit wieder deutlich steigt. Eine koordinierte

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Energieagentur IEA: Die Ölschwemme geht erst mal weiter

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Die Internationale Energieagentur (IEA) bezweifelt, dass der eingebrochene Rohölpreis in nächster Zeit wieder deutlich steigt. Eine koordinierte Kürzung der Förderung in den großen Produktionsländern halten die Experten in ihrem monatlichen Marktbericht für wenig wahrscheinlich. «Anhaltende Spekulation über einen Deal zwischen Opec und führenden Nicht-Opec-Produzenten scheint genau das zu sein: Spekulation», heißt es darin.

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Anhaltende Spekulation über einen Deal zwischen Opec und führenden Nicht-Opec-Produzenten scheint genau das zu sein: Spekulation

Das Überangebot werde noch das gesamte Jahr anhalten, so die IEA. Unter der Annahme, dass die Opec ihre Produktion konstant halte, liege der Zuwachs der Lagerbestände bei 2 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag im ersten Quartal. Im zweiten Quartal soll der Überschuss dann auf 1,5 Millionen Barrel täglich sinken, im zweiten Halbjahr auf 0,3 Millionen Barrel. «Wenn diese Zahlen sich als richtig erweisen, ist es angesichts des ohnehin schon mit Öl überfluteten Marktes schwer vorstellbar, wie die Preise kurzfristig deutlich steigen können», so die Agentur.

Die Schiefergas-Förderung in den USA gehe nur langsam zurück. Die IEA wies aber auch extreme Prognosen für einen Rückgang auf zehn Dollar je Barrel (159 Liter) zurück. Für ein Fass werden derzeit um die 30 Dollar fällig, einst waren es 115 Dollar. Die IEA mit Sitz in Paris ist ein Zusammenschluss von 29 westlichen Öl-Importländern.

Die Opec rechnet noch 2016 mit einer Stabilisierung der Ölmärkte.

su mit Reuters, dpa