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Filmpreis Goya: "Freunde fürs Leben" und "Mustang" räumen ab

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Filmpreis Goya: "Freunde fürs Leben" und "Mustang" räumen ab

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Am 6. Februar ging in Madrid die 30 Verleihung des spanischen Filmpreises Goya über die Bühne. Unter den Gästen waren Schauspieler wie Penélope Cruz

Am 6. Februar ging in Madrid die 30 Verleihung des spanischen Filmpreises Goya über die Bühne. Unter den Gästen waren Schauspieler wie Penélope Cruz und ihr Gatte Javier Bardem, Tim Robbins und Juliette Binoche. Auch zahlreiche spanische Politiker waren da, etwa Podemos-Chef Pablo Iglesias oder der Vorsitzende der sozialdemokratischen PSOE, Pedro Sánchez.

Meinung

Tut etwas für unsere Kultur.


Großer Gewinner war Cesc Gays Film “Truman”. Der Streifen wurde in fünf Kategorien ausgezeichnet, unter anderem für die beste Regie und das beste Drehbuch. In sechs Kategorie war er nominiert.

In dem Film, der auf Deutsch “Freunde fürs Leben” heißt, geht es um zwei Freunde, die sich nach Jahren der Trennung wieder treffen. Gemeinsam mit dem Hund Truman verbringen Julián und Tomás ein paar unvergessliche Tage zusammen. Ihr Wiedersehen ist zugleich ihr endgültiger Abschied, denn Julián hat Krebs im Endstadium.

Der Argentinier Ricardo Darín, der Julián spielt, wurde mit dem Goya für den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet. Er sagte in seiner Dankesrede: “Filme und Schauspieler stehen nicht in Konkurrenz zueinander, wir sind alle gemeinsam in diesem Geschäft. Ich will allen anderen Nominierten meinen Respekt ausdrücken. Und ich möchte den Politikern eine Botschaft schicken: Bitte tut etwas für unsere Kultur.”


Der Goya für den besten europäischen Film ging an Deniz Gamze Ergüvens Streifen “Mustang”. Darin geht es um die Verteufelung weiblicher Sexualität in einem ablegenen türkischen Dorf. “Mustang” ist auch im Rennen um den Oscar als bester fremdsprachiger Film.



Website der Goyas