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Moskau zerstört illegale Verkaufsstände

Die Moskauer Stadtverwaltung geht derzeit gegen illegale Verkaufsstände vor, von denen viele in der Nähe von U-Bahnstationen stehen. Fast 100 solcher

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Die Moskauer Stadtverwaltung geht derzeit gegen illegale Verkaufsstände vor, von denen viele in der Nähe von U-Bahnstationen stehen. Fast 100 solcher Kioske und Imbissbuden wurden am Dienstag zerstört, weitere sollen Ende Februar folgen. Aktivisten kritisierten den Abbruch der Stände als barbarisch und sinnlos. Viele der Buden gehören Migranten aus GUS-Staaten.

Der Sprecher einer Bürgerinitiative sagte, die “Buden-Kultur” sei Teil Moskaus. Auch die Kommunisten kritisierten die Abrisse. Für viele finanzschwache Personen sei dies die einzige Möglichkeit, für sich und die Familie Geld zu verdienen.

Die Stadtverwaltung verteidigte ihren Schritt. “Die Buden standen illegal auf Gasleitungen und Stromkabeln”, sagte Sergej Schogurow vom Bauamt. Die Kommune habe die Maßnahme angekündigt. Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach von “Gefahrenbeseitigung”.

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