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Frankreichs Präsident bildet mit Blick auf Wahl noch einmal Regierung um

Frankreichs Präsident François Hollande versucht es noch einmal mit einer neuen Regierung – neu jedenfalls zum Teil. Auslöser war der Abschied von

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Frankreichs Präsident bildet mit Blick auf Wahl noch einmal Regierung um

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Frankreichs Präsident François Hollande versucht es noch einmal mit einer neuen Regierung – neu jedenfalls zum Teil.

Auslöser war der Abschied von Außenminister Laurent Fabius: Er wird nun ersetzt durch Jean-Marc Ayrault, einen alten Bekannten in der Politik.

Ayrault war noch bis 2014 Regierungschef und musste damals seinerseits Manuel Valls weichen. Nun sind beide Kollegen in der gleichen Regierung.

Neu ist auch, dass wieder einige Grünenpolitiker dabei sind: Vor knapp zwei Jahren waren die damaligen Grünenvertreter ausgeschieden, als nämlich Valls die Regierung übernahm.

François Hollandes Kernaussagen im Fernsehinterview am Abend zusammengefasst (auf Französisch)

Am Abend äußerte sich Hollande im Fernsehen, unter anderem zu dieser Umbildung. Drei vorrangige Ziele habe er der neuen Regierung gesetzt, sagt er: Zunächst die Sicherheit, weswegen die dafür Verantwortlichen auch alle geblieben seien; dann die Beschäftigung und – nach dem Pariser Umweltgipfeltreffen letztes Jahr – nun auch die Umwelt.

Hollande versucht so noch einmal, Schwung aufzunehmen vor der Präsidentenwahl nächstes Jahr. Mit seiner derzeitigen Beliebtheit müsste er gar nicht erst antreten – ob er es tun wird, ließ er auch an diesem Tag offen.