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Papst nach historischem Treffen mit Kyrill in Mexiko eingetroffen

Papst Franziskus ist nach seinem historischen Treffen mit dem russischen Patriarchen Kyrill auf Kuba nach Mexiko weitergereist. Der Pontifex wurde am

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Papst nach historischem Treffen mit Kyrill in Mexiko eingetroffen

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Papst Franziskus ist nach seinem historischen Treffen mit dem russischen Patriarchen Kyrill auf Kuba nach Mexiko weitergereist. Der Pontifex wurde am Flughafen in Mexiko-Stadt von Präsident Enrique Peña Nieto begrüßt.

Meinung

Zwei Bischöfe haben gesprochen

Während der fünftägigen Reise sind unter anderem Besuche eines Gefängnisses und der Grenzregion zu den USA geplant.

Über sein Treffen mit Kyrill sagte Franziskus:

“Es fühlte sich an, als ob mir ein Bruder gegenüber stehen würde und Kyrill ging es genauso. Zwei Bischöfe haben über die Situationen ihrer Kirchen und die globale Lage mit den Kriegen gesprochen.”

Erstmals seit der Kirchenspaltung vor fast 1000 Jahren waren in Kuba mit Franziskus und Kyrill die Oberhäupter der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche zusammengekommen.

Beide unterzeichneten nach einer etwa zweistündigen Unterredung eine gemeinsame Erklärung in Havanna. Darin riefen sie zum Schutz der Christen in den Krisenherden dieser Welt auf. Gefordert wurde ein Ende brutaler Christenverfolgungen in Nahost und Afrika sowie ein Stopp des Blutvergießens in Syrien.