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Berlinale: "Genius" erzählt Geschichte von Freundschaft und Kampf um Wörter

“Genius”- Genie heißt der Wettbewerbsfilm, den das Team um Regisseur Michael Grandage am Dienstag bei der diesjährigen Berlinale präsentiert hat

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Berlinale: "Genius" erzählt Geschichte von Freundschaft und Kampf um Wörter

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“Genius”- Genie heißt der Wettbewerbsfilm, den das Team um Regisseur Michael Grandage am Dienstag bei der diesjährigen Berlinale präsentiert hat. Colin Firth, Jude Law und Laura Linney kamen zur Premiere des Films, der die Beziehung zwischen Schriftsteller Thomas Wolfe und seinem Lektor auslotet, gespielt von Firth. “Mich hat die Schönheit des kreativen Prozesses beim Büchermachen gereizt und dass ich heutzutage, in einer Zeit, in der wir uns alle selbst vermarkten, einen Mann spiele, der zuhört und anderen Leuten etwas ermöglicht”, so der Schauspieler.

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Mich hat die Schönheit des kreativen Prozesses beim Büchermachen gereizt und dass ich heutzutage, in einer Zeit, in der wir uns alle selbst vermarkten, einen Mann spiele, der zuhört und anderen Leuten etwas ermöglicht.

Der Theaterregisseur Grandage legte mit Genius sein Filmdebüt vor: “Ich musste die technische Seite kennen lernen, das war die größte Herausforderung. Das Einzige, bei dem ich mich sicher gefühlt habe, war die Beziehung mit den Schauspielern, das kenne ich mein ganzes Leben schon.”

Das Ringen um jede Formulierung – und die Freundschaft zwischen Verleger und Schriftstellergenie stehen im Zentrum des Films.
“Ein Film mit exzellenter Schauspielerleistung”, so unser Berlinale-Reporter Wolfgang Spindler. “Ob dieser Film allerdings für den Goldenen Bären in Frage kommt, wage ich zu bezweifeln, denn hier in Berlin gewinnen die goldenen Bären gewöhnlich die Außenseiter.”