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"Sehr geringe Chancen für Trump und Sanders"

Die Wahlkampfkarawane ist weitergezogen. Nach den Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire geht der Nominierungsprozess für die

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"Sehr geringe Chancen für Trump und Sanders"

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Die Wahlkampfkarawane ist weitergezogen. Nach den Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire geht der Nominierungsprozess für die US-Präsidentschaftswahl in Nevada und South Carolina weiter. Die Sieger von New Hamsphire, der Republikaner Donald Trump und Bernie Sanders von den Demokraten, verspüren Rückenwind.

“Die Chancen, dass Donald Trump von den Republikanern letztlich als Kandidat aufgestellt wird und Bernie Sanders die Vorwahlen der Demokraten insgesamt gewinnt, sind sehr gering”, sagt Charles Cook, Analyst und Intimkenner der politischen Szene Washingtons, dennoch. “Trump hat 35 Prozent der Stimmen erhalten, und das bedeutet, dass 65 Prozent der Republikaner nicht für ihn sind”.

Wie lautet Cooks Prognose für die Demokraten? “Hillary Clinton hat jede Menge Probleme: mit der Justiz und bei den Wahlen. Doch sie wird die Nominierungsprozedur nicht gegen Bernie Sanders verlieren, der zu geringe Unterstützung hat: Für ihn sind vor allem junge Menschen und Leute von ganz weit links. Sollte Sanders nicht verstärkt bei Afroamerikanern und Latinos punkten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt, wird er die Nominierungswahlen nicht gewinnen”, sagt er.

Nevada! Skip the cartoons on Saturday morning and go caucus! Visit the link in our bio to learn how. #FeelTheBern

A video posted by Bernie Sanders (@berniesanders) on

In einer Umfrage des Fernsehsenders CNN für Nevada liegen Sanders und Clinton allerdings fast gleichauf. Bei den Republikanern wird ein klarer Sieg Trumps vorhergesagt.

“Die Abstimmungen am Samstag sind eine entscheidende Etappe vor dem Superwahltag am 1. März. Und es könnte erneut ein schlechter Tag für das Establishment beider Parteien werden. Gewinnen die Außenseiter Donald Trump und Bernie Sanders, kann man für den Rest der Vorwahlen einen heftigen Schlagabtausch erwarten”, kommentiert euronews-USA-Korrespondent Stefan Grobe.