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Streit zwischen Türkei und USA eskaliert - TAK bekennt sich zu Ankara-Anschlag

Nach dem Bombenanschlag von Ankara eskaliert der Streit zwischen der Türkei und den USA über die kurdischen Milizen in Syrien. Die türkische Armee

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Streit zwischen Türkei und USA eskaliert - TAK bekennt sich zu Ankara-Anschlag

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Nach dem Bombenanschlag von Ankara eskaliert der Streit zwischen der Türkei und den USA über die kurdischen Milizen in Syrien. Die türkische Armee hat den grenzüberschreitenden Beschuss der YPG-Stellungen intensiviert. Die Regierung in Ankara macht einen Syrer der YPG für die Bombe vom Mittwoch verantwortlich.

Präsident Recep Tayyip Erdogan warf US.Präsident Obama die Waffenlieferungen an die kurdischen Milizen vor. Die Hälfte der US-amerikanischen Waffen seien in den Händen der IS-Dschihadisten gelandet, die andere Hälfte in den Händen von PYD und YPG. Und diese hätten die Waffen gegen Zivilisten in der Region eingesetzt.

Ein YPG-Sprecher erklärte, die türkischen Anschuldigungen zum Anschlag von Ankara seien ein Vorwand für den Einmarsch in Syrien.
Die NATO hat offenbar angedeutet, dass sie die Türkei im Fall eines Einmarsches in Syrien nicht unterstützt. Washington forderte Ankara erneut auf, die Angriffe gegen die kurdischen Milizen in Syrien einzustellen. Die USA sehen die YPG als Verbündete im Kampf gegen die IS-Dschihadisten.
Die Einigkeit im Kampf gegen den Terrorismus nach dem Attentat von Ankara ist dahin, bevor die letzten Opfer des Anschlags beerdigt sind.

Auf ihrer Internetseite hat die von der PKK abgespaltene Kurdenmiliz TAK die Verantwortung für den Bombenanschlag von Ankara übernommen. Durch die Bombe in der Innenstadt der türkischen Hauptstadt wurden 28 Menschen getötet. Sowohl die Türkei als auch die USA stufen die PKK und TAK als Terrororganisationen ein.

Gemeinsam haben PKK und TAK offenbar ihre Unterstützung für den inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan.