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Césars in Paris: Türkischer Film "Mustang" ausgezeichnet

Das Sozialdrama “Fatima” von Philippe Faucon hat den César als bester Film gewonnen. Der Film, der die Geschichte einer algerischen Mutter und ihrer

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Césars in Paris: Türkischer Film "Mustang" ausgezeichnet

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Das Sozialdrama “Fatima” von Philippe Faucon hat den César als bester Film gewonnen. Der Film, der die Geschichte einer algerischen Mutter und ihrer zwei Töchter in Frankreich erzählt, ging am Freitagabend mit vier Nominierungen in den Wettkampf um die französischen Trophäen. Nach Hause gehen konnte der Streifen mit insgesamt drei Auszeichnungen, darunter den César als bestes Originaldrehbuch. Die Zeremonie der César-Vergabe fand im Pariser
Théâtre du Châtelet statt.

Der César als bester Erstlingsfilm ging an Deniz Gamze Ergüven aus der Türkei und Alice Winocour für den Film “Mustang”. Dieser ist auch unter Anwärtern auf den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film und erzählt die Geschichte von Schwestern in der Türkei, die von ihrer Großmutter eingesperrt werden, um “züchtig” zu leben und nicht aus der traditionellen Gesellschaft auszubrechen.

Catherine Frot bekam den César für beste Schauspielerin in dem Film “Marguerite” und freute sich mächtig.

Bester männlicher Darsteller ist Vincent Lindon in dem Film “La loi du marché”.

Die schwarze Komödie “Birdman” des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu hat den französischen Filmpreis César als bester ausländischer Film gewonnen. Der 52-Jährige war bei der Zeremonie am Freitagabend in Paris nicht anwesend. Die Showbiz-Satire erhielt 2015 den Oscar für den besten Film. Auch sein jüngster Film “The Revenant” wurde dieses Jahr wieder für den Oscar als bester Film nominiert. Die Oscars werden an diesem Sonntag vergeben.

Der Ehren-César ging an den Hollywoodstar Michael Douglas (“Wall Street: Geld schläft nicht”). Der 71-Jährige bedankte sich auf Französisch. Es sei eine Ehre, diese Trophäe von einem Land zu bekommen, das das Kino und große Schauspieler hervorgebracht habe.

Der Cannes-Gewinner und Favorit “Dämonen und Wunder” von Jacques Audiard, der mit acht Nominierungen in den Trophäen-Wettkampf einstieg, ging leer aus. Die französische Presse lobte die César-Verleihung als “ausgeglichen”.