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Überraschender Sieg: Oscar für besten Film geht an "Spotlight"

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Überraschender Sieg: Oscar für besten Film geht an "Spotlight"

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Das Missbrauchsdrama “Spotlight” von Tom McCarthy ist mit dem Oscar als bester Film ausgezeichnet worden. Der Streifen erhielt außerdem den Oscar für

Das Missbrauchsdrama “Spotlight” von Tom McCarthy ist mit dem Oscar als bester Film ausgezeichnet worden. Der Streifen erhielt außerdem den Oscar für das Beste Originaldrehbuch. “Spotlight” erzählt die wahre Geschichte einer Gruppe Journalisten der US-Zeitung “The Boston Globe”, die 2002 einen weitreichenden Missbrauchsskandal der in katholischen Kirche aufdeckten.

Der eigentliche Favorit des Abends mit 12 Nominierungen “The Revenant – Der Rückkehrer” von Alejandro González Iñárritu erhielt drei der begehrten Statuen für den Besten Regisseur, den Besten Hauptdarsteller (Leonardo DiCaprio) und die Beste Kameraführung (Emmanuel Lubezki ). An der Königsklasse Bester Film schlitterte “The Revenant” jedoch vorbei.

Das postapokalyptische Actionspektakel “Mad Max: Fury Road” von George Miller konnte sechs von zehn angestrebten Oscars ergattern, vor allem in technischen Kategorien wie Tonschnitt: und -Mischung, Kostümdesign Makeup und Frisuren.

Den größten Gesprächsstoff lieferte wie erwartet der schwarze Moderator des Abends Chris Rock, der mit frechen Wortspitzen auf die Kontroverse über die Abwesenheit Schwarzer bei den Nominierungen in den vier Schauspielkategorien reagierte. Das Thema zog sich durch die gesamte Gala und wurde immer wieder aufgegriffen, vor allem von Chris Rock, aber auch von einigen anderen Filmgrößen.

Oscar-díjátadó 2016:Néhány fotó a vörös szőnyeges bevonulásról és a gáláról.(fotók: REUTERS)

Közzétette: euronews – 2016. február 28.


Beste Schauspielerin wurde Brie Larson für ihre mitreißende Darbietung in dem Entführungsdrama “Raum” (Room). Die Nebenrollen-Oscars gingen an die Schwedin Alicia Vikander für ihre Rolle in dem Transsexuellendrama “The Danish Girl” und den britisch-amerikanischen Schauspieler Mark Rylance der für sein Spiel in dem Steven-Spielberg-Film “Bridge of Spies – Der Unterhändler” ausgezeichnet wurde. Mit diesem Film war auch eine deutsche Oscar-Hoffnung verknüpft. (Der Berliner Film-Ausstatter Bernhard Henrich war in der Sparte Produktionsdesign für einen Oscar nominiert und arbeitete an Spielbergs Agententhriller an dem Film mit, der vom Studio Babelsberg mitproduziert wurde).

Der Oscar für den Besten fremdsprachigen Film ging erwartungsgemäß an den ungarischen Beitrag “Saul fia – Son of Saul” von László Nemes.

Der Finanzthriller “The Big Short” erhielt für das beste adaptierte Drehbuch. Die Pixar-Produktion “Alles steht Kopf” wurde als bester Animationsfilm ausgezeichnet, der Film “Ex Machina” für die besten Spezialeffekte. Den besten Filmsong lieferten Jimmy Napes und Sam Smith mit “Writing’s On The Wall” für den James-Bond-Film “Spectre” ab.

Altmeister Ennio Morricone (87) erhielt für seine Kompositionen zum Quentin-Tarantino-Western “The Hateful Eight” seinen ersten Musik-Oscar.