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Syrienkrieg: Hilfsgüter für Zivilbevölkerung

Am dritten Tag der Feuerpause im Syrienkrieg sind in Teilen des Konfliktgebietes Hilfsgüter eingetroffen. In der Ortschaft Om Al-Tuyour im Nordwesten

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Syrienkrieg: Hilfsgüter für Zivilbevölkerung

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Am dritten Tag der Feuerpause im Syrienkrieg sind in Teilen des Konfliktgebietes Hilfsgüter eingetroffen. In der Ortschaft Om Al-Tuyour im Nordwesten Syriens verteilte die russische Armee Nahrungsmittel. Der Rote Halbmond konnte zudem erstmals seit Beginn der Waffenruhe die Bevölkerung in von Rebellen gehaltenen Stadtteilen von Damaskus versorgen. Lastwagen brachten vor allem Decken, Kleidung und Hygieneartikel.

Staffan de Mistura, der Syrien-Beauftragte der Vereinten Nationen, eilte nach einem Gespräch mit Generalsekretär Ban Ki-moon zu einer Sitzung der Arbeitsgruppe weiter, die die Waffenruhe überwacht. Thema des Tages waren unter anderem Berichte über mutmaßliche Angriffe auf Rebellen.

“Wir arbeiten daran, dass die Friedensgespräche wie vorgesehen am 7. März fortgesetzt werden, doch es hängt natürlich davon ab, ob die Feuerpause hält – und von der humanitären Hilfe”, so de Mistura. Die Vereinten Nationen hatten mitgeteilt, die Waffenruhe werde bislang bis auf einzelne Verstöße weitgehend eingehalten.

Es sei von größter Wichtigkeit, dass sich alle Beteiligten an die Vereinbarung hielten, sagte Ban Ki-moon. Das oppositionelle Verhandlungskomitee HNC sieht die Waffenruhe bereits als gescheitert an und warf der syrischen Armee mehrere Verstöße vor.