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US-Vorwahlkampf: Cruz- der Erzkonservative

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US-Vorwahlkampf: Cruz- der Erzkonservative

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Den einzigen Sieg gegen Donald Trump, der laut Umfragen eigentlich vorne lag, verzeichnete der republikanische Senator Ted Cruz bei der Vorwahl Anfang Februar im Bundesstaat Iowa.
Er feierte dies damals als “Sieg für die Basisbewegung, als Sieg für engagierte Konservative in Iowa und im gesamten Land”.

Populismus, Konservatismus und Religion- das ist das Rezept von Ted Cruz. Mit der Unterstützung der rechtskonservativen Tea-Party-Bewegung wird er 2012 vom Bundesstaat Texas in den Senat gewählt. Der in Kanada geborene Rafael Edward Cruz hat einen kubanischen Vater, studierte Jura in Princeton und Harvard und ist ein Verfechter erzkonservativer Politik. Er ist gegen Abtreibung und Homo-Ehe.

Die Macht des Staates will er möglichst beschränken: er bezeichnet das “Washington-Kartell” als Bedrohung für die Freiheit des amerikanischen Volkes: “Es gibt nichts, was gewählten Volksvertretern mehr Angst einjagt, als von ihren Wählern zu hören. Und eins ist klar: wenn Politiker Angst haben, ist die Freiheit am sichersten”, erklärt er auf einer Wahlkampfveranstaltung.

Es gibt nichts, was gewählten Volksvertretern mehr Angst einjagt, als von ihren Wählern zu hören. Und eins ist klar: wenn Politiker Angst haben, ist die Freiheit am sichersten.

Besonders stolz ist Cruz darauf, die Abstimmung im Senat über die von ihm abgelehnte Gesundheitsreform von Präsident Obama durch eine Dauerrede verzögert zu haben. Er sprach 21 Stunden und 19 Minuten am Stück und las dabei auch aus Kinderbüchern vor.

Am 23. März 2015 kündigte Cruz als erster Republikaner seine Kandidatur offiziel an. Der 45-Jährige ist verheiratet und hat zwei Töchter.