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«Forbes»-Liste: weniger Milliardäre mit weniger Geld und trotzdem gibt es große Gewinner

Sie ist wieder da: Die Milliardärs-Liste von «Forbes»-Herausgeber Steve Forbes. Auf dem Spitzenplatz der Liste der Superreichen bleibt alles beim

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«Forbes»-Liste: weniger Milliardäre mit weniger Geld und trotzdem gibt es große Gewinner

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Sie ist wieder da: Die Milliardärs-Liste von «Forbes»-Herausgeber Steve Forbes.

Auf dem Spitzenplatz der Liste der Superreichen bleibt alles beim Alten

Der reichste Mann der Welt ist weiter Microsoft-Mitgründer Bill Gates (60). Sein Vermögen wird von «Forbes» auf 75 Milliarden Dollar geschätzt. Damit schrumpfte Gates’ Reichtum zwar um 4,2 Milliarden Dollar. Dennoch reichte es, um den Spitzenplatz in der Liste zu behaupten, die er in 17 der letzten 22 Jahre anführte.

Insgesamt weniger Milliardäre mit weniger Vermögen

Insgesamt zählte das US-Magazin «Forbes» in seinem am Dienstag veröffentlichten Milliardärs-Ranking 1810 Milliardäre, 16 weniger als im Vorjahr. Auch das Vermögen, auf das es die Superreichen gemeinsam bringen, schrumpfte deutlich: von 7,05 auf 6,48 Billionen Dollar. Es gab 198 Newcomer in der Liste. Mit 70 neuen Milliardären kommen die meisten davon aus China, auch 28 Deutsche kamen neu dazu. Die Anzahl der Frauen im Ranking sank zum Vorjahr von 197 auf 190.

Aufsteiger sind Gründer von amerikanischen Tech-Giganten

Entgegen diesem Trend stehen die großen Gewinner des diesjährigen Rankings, die Elite der digitalen Avantgarde. Bezos und Zuckerberg schafften es dank fulminant gestiegener Kurse ihrer Aktienpakete erstmals in die Top 10.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg (31) erobert die Liste der Superreichen im Sturm. Nach Schätzung von «Forbes» ist Zuckerbergs Vermögen im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 auf nun 44,6 Milliarden Dollar (41,0 Mrd Euro) gestiegen – damit verbesserte er sich um zehn Plätze auf den sechsten Rang und machte damit in der «Forbes»-Liste den größten Sprung nach vorne.

Auch Amazon-Gründer Bezos ist im Vergleich zum Vorjahr gut zehn Milliarden Dollar reicher geworden, Sein Reichtum nahm «Forbes» zufolge um 10,4 auf 45,2 Milliarden zu, was ihm einen Sprung von Rang 15 auf 5 bescherte.

Sieben Deutsche in den Top 50

Insgesamt listet «Forbes» 120 Milliardäre aus Deutschland auf – nur die USA und China haben mehr. Sieben von ihnen gelang der Sprung unter die ersten 50. Reichste Menschen hierzulande sind die Aldi-Süd-Erben Karl Albrecht Junior und Beate Heister – sie wurden zusammen geschätzt und kommen mit 25,9 Milliarden Dollar auf Rang 21. Aldi-Nord-Erbe Theo Albrecht Junior folgt mit 20,3 Milliarden Dollar auf Platz 34.

Außerdem in den Top 50: Deutschlands nach «Forbes»-Recherchen reichste Frau, BMW-Erbin Susanne Klatten, die mit 18,5 Milliarden
Dollar an 38. Stelle rangiert. Dicht gefolgt von Georg Schaeffler, dem Eigentümer des gleichnamigen Autozulieferers, der mit 18,1
Milliarden Dollar Platz 39 belegt. Lidl-Gründer Dieter Schwarz landet mit 16,4 Milliarden Dollar auf Rang 46, Klattens Bruder Stefan Quandt
liegt mit 15,6 Milliarden Dollar auf Platz 48.

Aus Österreich kommen insgesamt sechs Superreiche. Doch nur Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz schafft es unter die Top 100. Er verbesserte sich im weltweiten Ranking von Platz 116. auf 64. mit einem Vermögen von 13,2 Milliarden Dollar.

Ernesto Bertarelli (Biotech-Unternehmen Serono) ist weiterhin der reichste Schweizer. Sein Vermögen wird auf 8,6 Milliarden Dollar beziffert. Damit positioniert er sich auf Rang 129.