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Gianni Infantino: "Ein neues Zeitalter bei der FIFA"

Tiefstapeln ist seine Sache nicht. Ein neues Zeitalter habe bei der FIFA begonnen, sagt deren neuer Präsident Gianni Infantino. Frisch gewählt, will

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Gianni Infantino: "Ein neues Zeitalter bei der FIFA"

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Tiefstapeln ist seine Sache nicht. Ein neues Zeitalter habe bei der FIFA begonnen, sagt deren neuer Präsident Gianni Infantino. Frisch gewählt, will er nun Reformen umsetzen um, so sagt er, die Glaubwürdigkeit des arg gebeutelten Weltverbands wiederherzustellen. Seine eigene Rolle schrumpft, dafür will der Schweizer die Spieler mehr einbinden, sagt er.

“Es ist wichtig, dass die Spieler einbezogen werden, denn sie sind die Stars des Fußballs. Sie müssen in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Wir müssen zuhören, was sie zu sagen haben, und ihre Erfahrung schätzen.”

Auch nach der Wahl hält Infantino an seiner Idee fest, dass an Fußball-WMs künftig 40 statt der bisherigen 32 Mannschaften teilnehmen sollen. Außerdem sollten zwei Länder ein Turnier ausrichten können.

“Wir könnten so acht weiteren Ländern die Teilnahme ermöglichen und vielen weiteren Ländern die Möglichkeit eröffnen, von der Teilnahme zu träumen und bei den Qualis mitzumachen. Das wird die Entwicklung des Fußballs sicher voranbringen und seine Beliebtheit in vielen Ländern stärken.”

Indes glaubt die Mehrheit der Deutschen nicht, dass es unter Infantino weniger Korruption bei der FIFA geben wird. 57 Prozent sagten in einer Umfrage, es werde genau so viel Fehlverhalten geben, wie unter Infantinos Vorgänger Joseph Blatter.
Infantinos Wahl-Manifest