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Brasilien: Milliarden-Schadenersatz für Giftschlamm-Katastrophe

Nach der schlimmsten Umweltkatastrophe in Brasiliens Geschichte zahlt der verantwortliche Minenbetreiber Samarco mindestens 4,6 Milliarden Euro

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Brasilien: Milliarden-Schadenersatz für Giftschlamm-Katastrophe

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Nach der schlimmsten Umweltkatastrophe in Brasiliens Geschichte zahlt der verantwortliche Minenbetreiber Samarco mindestens 4,6 Milliarden Euro Schadenersatz. Im November 2015 war durch einen Dammbruch in einem seiner Eisenbergwerke der Rio DOS Dolce mit Schlammmassen kontaminiert worden, 17 Menschen starben.

Die Regierung und das Unternehmen unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen für einen Hilfsfonds, “historisch” laut der brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff: “Wir begrüßen dieses Abkommen mit Samarco, dessen Ziel es ist die Schäden für die Bevölkerung wieder gutzumachen, als auch ein Umweltprojekt zu finanzieren und vor allem den Fluss wieder zu beleben.”

Mit den Geldern sollen auch die Opferfamilien entschädigt werden sollen. Auch wenn die Giftstoffbestung nicht so hoch war wie zunächst befürchtet: Ein ganzes Dorf wurde von der Schlammlawine begraben, viele Tiere, vor allem Fische starben- und der Fluss fiel als Trinkwasserreservoir aus.

Als Ursache für den Dammbruch wird ein leichtes Erdbeben vermutet, die Betreiber mussten sich völlig unzureichende Sicherheitsmaßnahmen vorwerfen lassen.