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Mord an Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres: Proteste in Honduras

Hunderte Studenten sind in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa mit der Polizei aneinandergeraten. Sie protestieren gegen den Mord an der

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Mord an Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres: Proteste in Honduras

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Hunderte Studenten sind in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa mit der Polizei aneinandergeraten. Sie protestieren gegen den Mord an der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres.

Cáceres war eine Mitbegründerin des indigenen Rates COPINH in Honduras und dessen Koordinatorin. Sie setzte sich vor allem für die Landrechte der indigenen Bevölkerung ein.

2015 erhielt sie den Goldman-Umwelt-Preis für ihren Einsatz beim Bau des Staudamms Agua Zarca am Fluss Gualcarque. Sie vertrat die Rechte der indigenen Lenca, die bei der Planung des Großprojekts außer acht gelassen wurden. Zwei der größten Investoren stiegen dank ihres Engagements aus dem Projekt aus.

Bewaffnete waren am frühren Donnerstagmorgen in das Haus der Aktivistin eingedrungen und hatten sie getötet. Zuvor hatte sie bereits Morddrohungen erhalten. Der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández verurteilte den Mord als “einen Angriff auf Honduras.”

“Wer war Berta Cáceres?” – fragt dieser Tweet des lateinamerikanischen Senders “El Sur”: