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"Spirits Homecoming": Vom Leid der Trostfrauen

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"Spirits Homecoming": Vom Leid der Trostfrauen

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Ein Film über Zwangsprostituierte im 2. Weltkrieg bricht in Südkorea alle Zuschauerrekorde. “Spirits Homecoming” erzählt vom unsäglichen Leid der

Ein Film über Zwangsprostituierte im 2. Weltkrieg bricht in Südkorea alle Zuschauerrekorde.

Meinung

Ich hoffe das Japan sich bei den Trostfrauen auf das Aufrichtigste entschuldigt.

“Spirits Homecoming” erzählt vom unsäglichen Leid der Trostfrauen. Junge, südkoreanische Mädchen und Frauen, die während des Kriegs zu tausenden vom japanischen Militär in Bordelle gezwungen, missbraucht und oft bestialisch getötet wurden

Zur Premiere des Films in Seoul kamen auch einige Überlebende der Trostfrauen. Sie sind heute zwischen 80 und 90 Jahren alt. Der Regisseur des Films, Cho Jung Rae erklärt, diese Großmütter hätten ihm gesagt, das wenn er einen Film mache er ihn gut machen sollte, so das ihre Geschichten erzählt werden könnten. Das war für ihn die größte Motivation – größer als alle anderen Anforderungen.

Der Film wurde von 75000 individuellen Spendern durch Crowdfunding finanziert. Viele von ihnen waren nach der Aufführung des Films aufgewühlt und zutiefst bewegt. Viele erklärten, sie wünschten sich, das die japanische Regierung sich endlich in aller Aufrichtigkeit entschuldige, für das, was geschehen sei.

Bis zu 200000 Koreanerinnen sollen Opfer der japanischen Zwangsprostitution und der Kriegsverbrechen geworden sein.

Heute sind nur noch wenige dieser Frauen am Leben. Vielen fehlte der Mut ihr Schicksal öffentlich zu machen-viele überlebten das Grauen aber auch nicht.