Eilmeldung

Eilmeldung

"Super-Saturday" in den USA: Underdogs siegen bei Vorwahlen in mehreren Staaten

Sanders erringt mehr Siege als Clinton

Sie lesen gerade:

"Super-Saturday" in den USA: Underdogs siegen bei Vorwahlen in mehreren Staaten

Schriftgrösse Aa Aa

Bei den Vorwahlen um die Präsidentschaftskandidatur in den USA haben am sogenannten “Super-Saturday” die Kandidaten aus der zweiten Reihe Erfolge erzielt.

Der republikanische Anwärter auf den US-Präsidentenposten Ted Cruz hat bei den Vorwahlen zwei Siege eingefahren. In Maine an der Ostküste und in Kansas im Mittleren Westen gewann er das Rennen gegen den übermächtig erscheinenden Donald Trump. Die Konkurrenten Marco Rubio und John Kasich konnten mal wieder keinen Sieg erringen.

“Die Republikaner stehen geschlossen hinter unserem Wahlkampf. Für 65 Prozent von ihnen ist Trump nicht der beste Kandidat im Rennen gegen Hillary Clinton, er ist ein zu großes Risiko”, sagte Cruz vor seinen Anhängern.

Inzwischen geht es vielen Republikanern nur noch darum, die Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump zu verhindern. Der Kandidat aus den eigenen Reihen kannibalisiere die Chancen auf die republikanische Präsidentschaft, befürchten seine Gegner. Und Trumps Vorsprung hält: Auch er hat bei den Vorwahlen am Samstag zwei Bundesstaaten für sich entschieden. Am 15. März wird sich unter anderem in Florida und Ohio entscheiden, ob Trump der Präsidentschaftskandidat der Republikaner wird. Gewinnt er in diesen beiden Staaten, gilt seine Kandidatur als nahezu sicher.

Sanders dominiert Clinton

Bernie Sanders fuhr derweil einen Tagessieg bei den demokratischen Vorwahlen ein: In Nebraska und in Kansas gewann er gegen Hillary Clinton. Die entschied diesmal mit Louisiana nur einen Bundesstaat für sich.

“Die Menschen haben die Politik der Eliten satt”, so Sanders. “Sie wollen einen echten Wandel. Wenn ich große Menschenmengen wie heute Nacht sehe und ich erlebe, wie sie heute gewählt haben, fühle ich, dass wir enorm an Schwung gewonnen haben.”

Wirklich eng wird es für Clinton damit noch nicht. Aber die jüngsten Vorwahlen zeigen: Die Amerikaner halten die Spannung im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur noch ein bisschen aufrecht.