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Ergebnis des EU-Sondergipfels: EU und Türkei wollen weiter verhandeln

Ohne endgültige Einigung in der Flüchtlingspolitik ist der Sondergipfel zwischen Europäischer Union und der Türkei zu Ende gegangen. Bis zum nächsten

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Ergebnis des EU-Sondergipfels: EU und Türkei wollen weiter verhandeln

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Ohne endgültige Einigung in der Flüchtlingspolitik ist der Sondergipfel zwischen Europäischer Union und der Türkei zu Ende gegangen. Bis zum nächsten Gipfel soll nun weiter verhandelt werden. Die Türkei forderte unter anderem von der EU, die finanzielle Unterstützung auf sechs Millarden Euro zu verdoppeln.

Neben neuen Forderungen gab es jedoch auch Zusagen aus Ankara. EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärte: “Ministerpräsident Davutoglu hat bestätigt, alle Migranten aus der Türkei nach Griechenland, die keinen internationalen Schutz benötigen, schnell zurückzunehmen. Die EU wird Griechenland bei den schnellen und zahlenmäßig großen Rückführungen in die Türkei unterstützen. All diese Entscheidungen signalisieren deutlich: Die Zeiten der irregulärere Migration nach Europa sind vorbei.”

Dafür, dass die EU alle illegal einreisenden Migranten wieder in die Türkei zurückschicken kann, sollen die Mitgliedstaaten syrische Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen. Ahmet Davutoglu: “Unser Ziel ist es, illegale Migranten abzuschrecken, Menschenschmuggel zu verhindern und den Menschen, die nach Europa wollen zu helfen, in dem wir die legale und geordnete Migration unterstützen.”

Neben größeren finanziellen Hilfen, forderte Davutoglu im Gegenzug auch eine Beschleunigung der geplanten Visaerleichterungen. EU-Ratspräsident Donald Tusk will die Details des Vorschlags nun mit der türkischen Seite ausarbeiten. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einem qualitiativen Schritt nach vorn. Bis zum nächsten EU-Gipfel am 17. und 18. März gebe es noch Arbeit für eine endgültige
Vereinbarung.