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Genre-Mix bei Vivienne Westwood, entworfen von Andreas Kronthaler

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Genre-Mix bei Vivienne Westwood, entworfen von Andreas Kronthaler

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Blutroter Samt, auf der Brust ein Stuhl, mit starken Elementen trumpft die neue Kollektion von Vivienne Westwood, die übrigens ganz ihr Göttergatte

Blutroter Samt, auf der Brust ein Stuhl, mit starken Elementen trumpft die neue Kollektion von Vivienne Westwood, die übrigens ganz ihr Göttergatte Andreas Kronthaler entworfen hat. Lange Kleider und Toga-Gewänder sind dabei – und zwar Unisex. Westwood wünscht sich Männer im Kleid, weil das besser für die Umwelt sei, wenn Paare ihre Kleidung tauschen.

Konkret bedeutet das: Hut und Plateauschuhe für sie und ihn. Die obligatorischen Karomuster dürfen nicht fehlen. Ein Mode ganz nach Westwoods Geschmack: Die Fashionrebellin lobte den 25 Jahre jüngeren Kronthaler in Paris als den “größten Modedesigner der Welt”, von dem sie viel gelernt habe.

Stella McCartney

Elegant, aber auch warm wattiert, so sieht Stardesignerin Stella McCartney in die kommende Herbst-Wintersaison. Auf den Pariser Prêt-à-porter-Schauen feierte die Schneiderin wie viele ihrer Kollegen dem 80er Jahre Look, Oversize-Jacken, lange fließende Kleider und witzige Details, wie Rüschen in V-Form. Falten sind wichtig, ein rasanter Lagenlook, auch Muster (allen voran das Schwanenmotiv), Spitze und Ausbrennersamt.

Papa Paul McCartney saß in der ersten Reihe:

Giambattista Valli

Ganz anders das Modekonzept des Italieners Giambattista Valli. Romantisch aber auch ein wenig steif und störrisch wirkten seine Entwürfe, gern auf Minilänge und mit Mustern, die eindeutig gegen den Strich gehen. Auch bei Valli wird der Stoff gefaltet, gerafft und aufgeschichtet. Das kommt besonders bei den langen Abendkleidern zur Geltung.

Leonard Paris

Eine Rückkehr zu den Wurzeln, oder zumindest zum Hippieschick der 70er, erlaubt sich das Modehaus Leonard Paris: kräftige Paisley-Muster, Flatterärmel und Fransen. Auch psychodelische Motive sind mit von der Partie. Entworfen wurde diese Kollektion von einem internen Schneiderteam, die Marke ist seit dem Fortgang von Yiqing Yin ohne hauseigene Chefdesignerin. Deswegen wurde in den Archiven gewühlt und so manch eine alte Idee wiederentdeckt.