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Erfahrungen nutzen, um auf extreme Wetterereignisse zu reagieren

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Erfahrungen nutzen, um auf extreme Wetterereignisse zu reagieren

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Aus Erfahrungen lernen, um besser auf extreme Wetterereignisse reagieren zu können. Und damit Menschenleben retten und Schäden begrenzen. In der Nähe

Aus Erfahrungen lernen, um besser auf extreme Wetterereignisse reagieren zu können. Und damit Menschenleben retten und Schäden begrenzen. In der Nähe von Helsinki proben Feuerwehrleute den Ernstfall: Nach einem Sturm blockiert ein umgefallener Baum die Straße. Die Männer verwenden Fahrzeuge, die mit einer Säge und speziellen Greifern ausgestattet sind.

Meinung

Mit dem 'RAIN'-Projekt versuchen wir, den Rettungsdiensten und dem Katastrophenschutz zu helfen, ihre Effektivität und Effizienz zu verbessern.

“Diese Gerätschaften werden seit vielen Jahren in der Aufforstung und der Abholzung benutzt. Wir haben festgestellt, dass man sie auch bei Rettungsdiensten einsetzen kann. Wir benutzen die Ausrüstung auch bei Hausbränden. Überall dort, wo man etwas wegräumen muss, beispielsweise ein Dach von einem brennenden Haus”, so Feuerwehrmann Peter Johansson.

Die Übung wurde im Rahmen des “europäischen Projekts “RAIN” durchgeführt”:http://cordis.europa.eu/news/rcn/122895_en.html Ziel ist es, ein systematisches Risikomanagement für die Folgen extremer Wetterbedingungen zu entwickeln.

“Mit dem ‘RAIN’-Projekt versuchen wir, den Rettungsdiensten und dem Katastrophenschutz zu helfen, ihre Effektivität und Effizienz zu verbessern”, so Timo Hellenberg vom “RAIN”-Projekt.

Helsinkis Marktplatz wurde 2005 überflutet. Im Rahmen des ‘RAIN’-Projekts baut die finnische Hauptstadt jetzt Fußwege, die etwa 1,2 Meter über dem Boden liegen. Sie wirken als Hochwassersperren und als Schleusentore, die man öffnen kann, um das Schmelzwasser zum Meer abfließen zu lassen.

“Durch diese Gehwege schützen wir die Häuser vor Überflutung. Statt jedes Gebäude einzeln, können wir riesige Gebiete schützen, indem wir diese ganz einfachen Wälle bauen”, so Feuerwehrmann Ville Estlander.

Ähnliche Anlagen wurden an sechs Punkten der Stadt in einem Umkreis von zehn Kilometern geschaffen. Weitere dieser Maßnahmen sind in den kommenden Jahren in ganz Europa geplant.