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Tausende Flüchtlinge: Unveränderte Lage an Griechenlands Grenze zu Mazedonien

Etliche tausend Menschen harren unverändert an Griechenlands Grenze zu Mazedonien aus, ungeachtet der Kälte und der Nässe dort. Die Grenze bei dem

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Tausende Flüchtlinge: Unveränderte Lage an Griechenlands Grenze zu Mazedonien

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Etliche tausend Menschen harren unverändert an Griechenlands Grenze zu Mazedonien aus, ungeachtet der Kälte und der Nässe dort.

Die Grenze bei dem Ort Idomeni ist zu, keiner kommt mehr durch. Nur rund tausend Menschen haben aber bisher eingewilligt, sich in Auffanglager in andere Gegenden Griechenlands bringen zu lassen.

Heute wurden Schuhe und Strümpfe ausgeteilt: Einige würden aber vier, fünf Paar Schuhe kriegen, andere gar nichts, sagt ein Mann aus Irak. Daher gebe es Streit, wie immer, wenn irgendetwas ausgegeben werde.

Die griechische Regierung verteilt in Idomeni jetzt Handzettel in mehreren Sprachen, auf denen sie noch einmal auf die geschlossene
Grenze und auf die Auffanglager hinweist. Sie bittet auch um Zusammenarbeit mit der Polizei, wenn es um die Umsiedlung dahin gehe.

Dagegen verlangten heute rund zweihundert Menschen die Öffnung der Grenze. Dazu besetzten sie zum wiederholten Mal die Bahngleise, die über die Grenze nach Mazedonien führen.