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Flüchtlinge harren an griechischer Grenze zu Mazedonien aus

Unbedingt wollen die Menschen in Idomeni in das Deutschland von Angela Merkel, das zeigen sie bei einer spontanen Kundgebung für die Kameras – auch

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Flüchtlinge harren an griechischer Grenze zu Mazedonien aus

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Unbedingt wollen die Menschen in Idomeni in das Deutschland von Angela Merkel, das zeigen sie bei einer spontanen Kundgebung für die Kameras – auch wenn es heißt, weiterhin in Kälte und Schlamm an der griechischen Grenze zu Mazedonien zuzubringen.

Dass es hier nicht mehr nach Deutschland geht, spielt für diese Flüchtlinge keine Rolle. Rund zwölftausend Menschen sind in Idomeni unter diesen Bedingungen. Manche nehmen das Angebot an, in Aufnahmelager irgendwoanders in Griechenland gebracht zu werden, die meisten aber bleiben hier.

Fast zweitausend Menschen sind am Wochenende auch alleine wieder auf der griechischen Insel Lesbos angekommen, nach der kurzen Überfahrt von der türkischen Küste gleich gegenüber. Insgesamt stauen sich in Griechenland nun schon über vierzigtausend Flüchtlinge.

In Griechenland sind dieses Jahr schon wieder fast 140000 Flüchtlinge eingetroffen, nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration. Auf der Route von Nordafrika nach Italien waren dagegen nur noch knapp zehntausend Menschen unterwegs.