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USA/Kuba - Wettrennen um die Friedensdividende

Der amerikanische Telekom-Multi Verizon Communications hat mit dem kubanischen Staatsmonopol ETECSA eine direkte Zusammenschaltungsvereinbarung

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Der amerikanische Telekom-Multi Verizon Communications hat mit dem kubanischen Staatsmonopol ETECSA eine direkte Zusammenschaltungsvereinbarung unterzeichnet. Bestehende Roaming-Dienste sollten so ausgebaut werden, so ETECSA.

Verizon hat in Kuba seit September einen Fuß in der Tür: Es war das erste Unternehmen der Mobil-Telekommunikation aus den USA, das Kubanern Roaming-Dienste anbot, nachdem US-Präsident Barack Obama begonnen hatte, die Beziehungen zum ehemaligen Gegner im Kalten Krieg zu normalisieren.

Das US-Handelsembargo gegen Kuba bleibt zwar in Kraft, die Obama-Regierung hatte US-Telekommunikationsunternehmen in neuen Vorschriften vor einem Jahr aber ermöglicht, mit dem kubanischen Staat Geschäfte abzuschließen.

Auch der US-Mobilkommunikationsanbieter Sprint hat seit November einen Roaming-Vertrag mit ETECSA.

Und der Telekomkonzern AT&T und die Hotelketten Starwood und Marriott International stehen in den Startlöchern, um vor Barack Obamas historischem Kuba-Besuch (20. bis zum 22. März ) Verträge zu unterschreiben – sagen Insider (“Reuters”).

Während des Embargos war Telefonieren zwischen den USA und Kuba schwierig – das ging vor allem über Drittstaaten, auf Kosten von Geldbeutel und Qualität.

su mit Reuters