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Woronesch: Russische Kampfjets nach Syrieneinsatz zurückgekehrt

Kurz nach Beginn des Teilabzuges aus Syrien sind die ersten Kampfflugzeuge im Süden Russlands eingetroffen. Sie wurden auf einem Luftwaffenstützpunkt

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Woronesch: Russische Kampfjets nach Syrieneinsatz zurückgekehrt

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Kurz nach Beginn des Teilabzuges aus Syrien sind die ersten Kampfflugzeuge im Süden Russlands eingetroffen. Sie wurden auf einem Luftwaffenstützpunkt in der Nähe der Stadt Woronesch von Angehörigen der Besatzungen gefeiert. Vor der Landung hatten die Piloten laut des Verteidigungsministeriums in geringer Höhe eine Paradeformation gebildet.

Meinung

Effektiver Schutz vor Luftangriffen

Die ersten Kampfjets waren am Dienstagmorgen von ihrem Stützpunkt in Syrien abgeflogen, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin am Vorabend überraschend den Teilrückzug angeordnet hatte.

Eine Fortsetzung der Luftangriffe schloss der Kreml nicht aus. Der russische Stützpunkt Tartus und der Flugplatz bei Latakia würden weiter betrieben und geschützt. Das bestätigte Sergei Iwanow, Vorsitzender der Russischen Präsidialverwaltung. Auch die russischen Boden-Luft-Raketen-Systeme vom Typ “S-400 Triumf” zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern würden in Syrien bleiben, sagte Iwanow:

“Für einen effektiven Schutz, auch vor Luftangriffen, benötigen wir die modernsten Luftabwehrsysteme.”

Spekulationen, nach denen Soldaten bei einer erneuten Verschärfung der Lage zurückkehren könnten, wollte der Kreml nicht kommentieren.

Einem Moskauer Militärexperten zufolge bleiben vorerst mindestens 1000 russische Soldaten und Militärberater in Syrien stationiert.