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Fünf Siege: Demokratin Clinton setzt sich von Rivale Sanders ab

Ihr Vorsprung ist so groß, dass Sanders ihr kaum noch Konkurrenz machen kann.

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Fünf Siege: Demokratin Clinton setzt sich von Rivale Sanders ab

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Bei den Demokraten ist Hillary Clinton die große Gewinnerin des zweiten Super Tuesdays. Sie gewann mindestens vier der fünf Vorwahlen und konnte so ihren Vorsprung auf Bernie Sanders weiter ausbauen. In Florida lag sie über 30 Prozentpunkte vor ihrem Rivalen. Zudem feierte sie Erfolge in North Carolina, Ohio und Illinois. In Missouri lag sie nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen 0,2 Prozentpunkte vor Sanders.

“Unser nächster Präsident muss drei wichtige Tests bestehen: Erstens muss er einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben, zweitens unsere Sicherheit gewährleisten und drittens unser Land wieder zusammenführen”, so Clinton. Nach dieser Triumphnacht darf sich über mehr als 300 zusätzliche Delegiertenstimmen freuen. Damit liegt sie bei 1.092 von 2.383 Delegierten, die sie für die Nominierung beim Parteitag der Demokraten im Juli braucht.

Ihre Unterstützer sind begeistert: “Ich denke die Öffentlichkeit mag sie, weil sie starke Argumente hat und viele Dinge unterstützt und Probleme anspricht, die uns am Herzen liegen.”

“Ich kann mich erinnern, wie ich als 14-Jährige Hillary Clinton das erste Mal als First Lady sah. Dass ich jetzt für sie wählen kann, zeigt mir, dass auch ich nicht die Frau irgendeines Politikers sein muss sondern, dass ich mich selbst engagieren kann”, so eine junge Frau.

“Für Hillary Clinton war es die bisher wichtigste Wahlnacht der US-Vorwahlen. In ihrer Siegesrede deutete sie an, dass Bernie Sanders keine Bedrohung mehr darstellt. Sie kann ihren Fokus nun auf den zukünftigen republikanischen Präsidentschaftskandidaten richten”, berichtet euronews-Korrespondent Stefan Grobe aus Palm Beach in Florida.