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"Keeper" von Guillaume Senez: Kein banales Teenager-Drama

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"Keeper" von Guillaume Senez: Kein banales Teenager-Drama

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Die französisch-belgische Koproduktion “Keeper” ist unser Film der Woche.“Ausgehend von einer simplen und schon oft auf der Leinwand erzählten

Die französisch-belgische Koproduktion “Keeper” ist unser Film der Woche.“Ausgehend von einer simplen und schon oft auf der Leinwand erzählten Geschichte, inszeniert Guillaume Senez ein filmisches Meisterwerk voller Gefühl und mit unverhofften Wendungen.

“Keeper” handelt von zwei 15 Jahre alten Jugendlichen. Mélanie stellt fest, dass sie schwanger ist. Maxime ist zunächst nicht begeistert. Doch schon bald beschließen die beiden, das Kind zu behalten. Mélanies Mutter ist entsetzt über die Entscheidung ihrer Tochter, nur eines der vielen Hindernisse, die sich vor dem jungen Paar auftun.

Der Regisseur zeigt uns vor allem den Standpunkt Maximes, ein Teenager voller Zweifel, aber fest dazu entschlossen, seine künftige Familie dank seiner Fähigkeiten als Fußball-Torwart zu ernähren.

Trotz seiner jungen Hauptdarsteller ist “Keeper” kein Jugend-Film, sondern vielmehr eine Auseinandersetzung mit dem großen Thema Verzicht.

Das Drehbuch ist nahezu perfekt, die Schauspieler bemerkenswert. “Keeper “ist ein Film, der Sie bis zu seinem unerwarteten Ende in den Bann zieht.

Er wurde im Herbst auf dem Filmfest Hamburg mit dem NDR-Nachwuchspreis ausgezeichnet.