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Kon-Tiki2-Expedition gerettet: Klimaforschern wird Klima zum Verhängnis

Im Südpazifik sind 14 Abenteurer gerettet worden, die auf zwei Flößen versucht hatten von den Osterinseln nach Chile zu segeln. Starke

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Kon-Tiki2-Expedition gerettet: Klimaforschern wird Klima zum Verhängnis

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Im Südpazifik sind 14 Abenteurer gerettet worden, die auf zwei Flößen versucht hatten von den Osterinseln nach Chile zu segeln. Starke Meeresströmungen hatten die historischen Flöße weit vom Kurs nach Süden abgetrieben. Die Abenteurer wurden von einem Frachter aus Vanuatu aufgenommen. Nachdem die Crew um Hilfe gebeten hatte, forderte die chilenische Marine das Schiff, das sich in nächster Nähe zu den Flössen befand auf, zu den 370 Kilometer entfernten Abenteuern zu fahren und sie aufzunehmen. Die Geretteten sollen im Laufe des Samstags (Ortszeit) von einem chilenischen Kriegsschiff übernommen und aufs Festland gebracht werden. Sie dürften dort am Montag eintreffen.

Die Kon-Tiki2-Expedition lehnt sich an das historische Vorbild Thor Heyerdahls an, der 1947 versuchte von Perus aus die Inselwelt Polynesiens zu erreichen, um zu beweisen, dass die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus mit der damaligen Technik möglich war.

Ziel der Kon-Tiki2-Expedition war, den Klimawandel, die Meeresverschmutzung und die Meereswelt im Südpazifik zu dokumentieren. Durch das Klimaphänomen El Niño, das in diesem Jahr besonders stark ist, ausgelöste starke Störungen wurden ihr nun zum Verhängnis.

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