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Arizona: Wieder Gewalt bei Trump-Wahlkampfveranstaltung

Ausschreitungen scheinen vorprogrammiert bei Donald Trumps Wahlkampfveranstaltungen: Gegner des US-Präsidentschaftsbewerbers haben ein Treffen in

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Arizona: Wieder Gewalt bei Trump-Wahlkampfveranstaltung

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Ausschreitungen scheinen vorprogrammiert bei Donald Trumps Wahlkampfveranstaltungen: Gegner des US-Präsidentschaftsbewerbers haben ein Treffen in Tucson, Arizona aufgemischt. Einer der Demonstranten trug die US-Flagge und ein Plakat mit Trumps Gesicht und dem Spruch “schlecht für Amerika”, eine andere Person trug eine Kapuze, die an den rassistischen Ku Klux Klan erinnerte und machte eine Handbewegung, die wie ein Hitlergruß aussah. Der in die Flagge gehüllte Demonstrant, Bryan Sanders, wurde daraufhin von einem Trump-Unterstützer heftig getreten und geschlagen. Die Polizei verhaftete den Angreifer.

Meinung

Donald Trump kann gerne versuchen Präsident zu werden, aber was er nicht tun sollte, ist anzudeuten, dass man gegen jeden, der gegen ihn ist, mit Gewalt vorgehen sollte und dass er die Kandidatur gegen die Regeln seiner Partei bekommt.

Trump provoziere solche Szenen, so der Angegriffene Sanders: “Donald Trump kann gerne versuchen Präsident zu werden, aber was er nicht tun sollte, ist anzudeuten, dass man gegen jeden, der gegen ihn ist, mit Gewalt vorgehen sollte und dass er die Kandidatur gegen die Regeln seiner Partei bekommt.”

Trump hatte gesagt, “es werde “Randale” geben”:http://de.euronews.com/2016/03/16/trump-sagt-es-gibt-randale-wenn-er-nicht-kandidat-wird/, sollte er nicht zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gewählt werden. Führende Parteimitglieder wollen verhindern, dass der politische Quereinsteiger ausreichend Stimmen bekommt, um nominiert zu werden.

Bei Trumps Wahlkampfveranstaltungen war es zuletzt vermehrt zu Ausschreitungen gekommen. Auch sein Wahlkampfmanager “Corey Lewandowski“http://www.welt.de/politik/ausland/article153351711/Was-Sie-ueber-Trumps-Hintermaenner-wissen-sollten.html soll handgreiflich geworden sein. Eine Reporterin des TV-Senders CBS veröffentlichte auf Twitter ein Video, das zeigen soll, wie er einen jungen Mann schubste.

Das Wahlkampfteam bestritt die Anschuldigungen. Zuvor hatte die Journalistin Michelle Fields Lewandowski beschuldigt, sie angegriffen zu haben. Lewandowski bestreitet das.