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Umstrittenes Flüchtlingsabkommen tritt in Kraft: Was wird aus gestrandeten Migranten in Griechenland?

Verschärfte Patrouillen der türkischen Behörden und der NATO auf dem Ägäischen Meer bringen erste Migranten zurück zur türkischen Küste. Insgesamt

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Umstrittenes Flüchtlingsabkommen tritt in Kraft: Was wird aus gestrandeten Migranten in Griechenland?

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Verschärfte Patrouillen der türkischen Behörden und der NATO auf dem Ägäischen Meer bringen erste Migranten zurück zur türkischen Küste. Insgesamt 316 Migranten sind am Samstag aufgegriffen- und zurück zum türkischen Festland gebracht worden. Die Maßnahme ist Teil des am Sonntag in Kraft tretenden Abkommens zwischen der EU und der Türkei.

Meinung

Die Idee, eine Umsiedlung an Bedingungen zu knüpfen, Menschen von Griechenland in die Türkei zurück zu schicken, ist ethisch bedenklich.



Was mit Tausenden in Griechenland gestrandeten Flüchtlingen passieren soll, ist weiter unklar. Die Bedingungen in Flüchtlingslagern wie Idomeni an der mazedonischen Grenze verschlechtern sich immer mehr. Hilfsorganisationen sind überzeugt, dass das umstrittene Abkommen die Situation der Flüchtlinge nicht verbessern wird. Menschenrechtsorganisationen wie das International Rescue Committee bezeichnen das Abkommen als menschenunwürdig:
“Aus unserer Sicht wird das Abkommen zu noch chaotischeren und unwürdigeren Zuständen führen. Allein die Idee, eine Umsiedlung an Bedingungen zu knüpfen, Menschen von Griechenland in die Türkei zurück zu schicken, ist ethisch bedenklich.”



Das vergangene Woche von den 28 EU-Staats- und Regierungschefs ausgehandelte Abkommen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise sieht vor, dass die EU alle illegal eingereisten Migranten aus Griechenland wieder in die Türkei zurück schickt. Dafür will die EU legale Migranten direkt aus der Türkei in die EU aufnehmen. Dort sollen sie dann verteilt werden, wobei die Aufnahmehöchstgrenze bei 72.000 Menschen liegen soll. Die Türkei erhält im Gegenzug mehr Gelder, Visa-Erleichterungen für türkische Staatsbürger bei der Einreise in die EU sind vorgesehen. Außerdem sollen die Beitrittsverhandlungen des Landes zur EU beschleunigt werden.